Autoreninterviews
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Buch-Interview: Marieluise Noack

Marieluise hat ihre Firma „Dinge wirklich angehen“ genannt. Ihre Webadresse ist loesungssurfen.de.

Sie trainiert und coacht einzeln + in Unternehmen.

Immer da, wo es etwas anzupacken gilt und gute Lösungen nötig sind.

Jetzt ist ihr Buch „30 Minuten Umsetzungspower“ erschienen. Ich habe Marieluise einige Fragen gestellt:

Wann ist bei dir überhaupt der Wunsch entstanden, einen Ratgeber zu schreiben – war dir das Thema gleich klar?

marieluisenoackDer Gedanken einen Ratgeber zu schreiben spukte mir schon länger im Kopf rum, aber ich habe mir das Schreiben ehrlich gesagt einfach nicht zugetraut.

Im Sommer 2013 habe ich mich dann zum ersten Workshop „Eigene Texte beurteilen“ bei dir angemeldet. Der lief besser als gedacht und dann war ich so mutig, mich gleich zum Buchkonzept-Workshop anzumelden.

Es war schon am ersten Tag klar, dass sich der Ratgeber um das Thema „Dinge wirklich angehen“ drehen wird. Das ist schon seit Jahren das Motto meiner Arbeit und deshalb hatte ich natürlich für ein Buch viele Erfahrungen und eine Menge Ideen auf Lager.

Schon seit Jahren hat mich die Frage beschäftigt, warum es Menschen gibt, die ihre Vorhaben umsetzen und Ziele erreichen, während andere bereits am Start hängen bleiben oder unterwegs aufgeben. In meinem Buch geht es um die Faktoren, die zum Gelingen eines Vorhabens beitragen, die über das übliche Zeitmanagement hinausgehen.

 

Du warst ja dann im Buchkonzept-Workshop + bist mit dem fix und fertigen Konzept rausgegangen. Die Buchidee war von Anfang an für die 30-Minuten-Reihe des GABAL-Verlags konzipiert. – Wann hast du das Konzept verschickt?

Das Konzept war in der Tat nach dem Workshop fix fertig und von dir bekam ich ein sehr ermutigendes Feedback, so dass ich es gleich Ende September an den GABAL-Verlag geschickt habe. Ende Januar 2014 signalisierte der Verlag dann Interesse und nach dem Abliefern von einigen Probeseiten zu den Umsetzungstypen kam dann im Mai 2014 die endgültige Zusage, dass das Buchkonzept angenommen ist.

 

Wie war das mit dem Schreiben: Wie lange hattest du Zeit bis zur Manuskriptabgabe? Und wie hast du dir das Schreiben organisiert?

Bis zur Manuskriptabgabe im Herbst 2015 hatte ich fast 1,5 Jahre Zeit. Mir war klar, dass es für mich wichtig ist, ziemlich bald anzufangen. Wenn der Abstand von der Konzeptentwicklung bis zum Schreiben zu groß ist, braucht man viel Zeit, bis man inhaltlich wieder in Tritt kommt. Deshalb habe ich mir vorgenommen im August zu starten und die Schreiberei ziemlich durchzuziehen.

Bei mir ist es meistens so, dass ich mich ziemlich reinbeißen kann, wenn ich ein Projekt starte. Deshalb habe ich mir erst eine Grobplanung gemacht, was ich wann schreiben wollte. August und September sahen zeitlich ziemlich gut aus, ab Oktober wurde es wieder enger und das Schreiben musste gut in meinen beruflichen und familiären Alltag integriert werden. Da ich ja noch keine Erfahrung beim Bücherschreiben hatte, habe ich dich als Coach und Sparringspartner engagiert. Das war eine super Unterstützung und so kam ich gut über die Hürden – wie z. B. Frust, wenn es nicht weiterging – hinweg.

 

Was ist dir total leicht gefallen, was eher schwer? Vielleicht war ja was dabei, was dich selbst überrascht hat.

Besonders überrascht hat mich, dass mir das Schreiben viel leichter fiel, als ich erwartet hatte. Schwer war das Konzipieren, Vordenken der Inhalte und das in die Tiefe gehen. Du hast mich da ja ganz schön gefordert und hast das Besondere rausgeholt. Das hat mich auch sehr überrascht, dass ich zu einem Thema viel mehr sagen kann, wenn ich mir die Zeit nehme, es gründlich zu durchdenken.

 

Jetzt liegt dein Buch plötzlich vor dir – und alle können es kaufen! Was machst du an Werbemaßnahmen dafür?

Jetzt ist es da, jipii! Meine Töchter haben im Internet verfolgt, wann das Buch veröffentlicht wurde und das war schon ein tolles Gefühl.

Als Werbemaßnahmen wird es in der Zeitung „Wirtschaftstimme“ eine Rezension geben, in meinem Newsletter habe ich schon dafür geworben und es gibt schöne Buchzeichen, die ich als Werbemaßnahme bei allen Veranstaltungen weitergebe. Die ersten Workshops sind auch schon in der Pipeline.

 

Hast du Ambitionen, noch ein Buch zu schreiben?

Manchmal denke ich schon über ein weiteres Buch nach und habe auch schon einige Ideen, allerdings ist das momentan kein Thema.

Aber wer weiß …

 

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