Struktur

Schreib doch mal … eine Typologie!

Typologien charakterisieren Menschen in bestimmte Typen, die praktisch immer vorkommen: zum Beispiel „Diese Sorte von Kunden kennt jeder Grafiker“, „7 Chef-Typen“ – oder direkt mit einer Selbsteinschätzung verbunden. Etwa „Welcher Akquise-Typ sind Sie?“ oder „X Aufschiebetypen – zu welchen gehörst du?“

Es ist kein Selbst-Test, bei dem die Leser etwas ankreuzen und dann eine Auswertung bekommen (das wäre das Multiple-Choice-Format), sondern du überlegst dir: Welche Art von „Archetypen“ gibts da und dann beschreibst du die jeweiligen Charaktere. Wichtig ist, dass du die ganze Bandbreite triffst und bei den Beschreibungen nicht zu speziell wirst, denn deine LeserInnen sollen sich und andere darin wiedererkennen.

Je nachdem, was das Ziel und der konkrete Nutzen sein soll, kannst du die jeweiligen Typenbeschreibungen ganz unterschiedlich mit Leben füllen.

  • Mal nur kurz beschreiben innerhalb eines Artikels.
  • Mal mit Plus/Minus anreichern.
  • Mal mit Verhaltensempfehlungen pro Typ.

Das ist ein sehr witziges und vielseitiges Format, das du entweder zur Unterhaltung oder/und zur Selbsterkenntnis einsetzen kannst. Du hast völlige Gestaltungsfreiheit: Typologien können lockerflockig sein, ernst, sie können dazu dienen, auch kritische Themen anzusprechen – auf eine Art, die es den Lesern leicht macht, sich an die Nase zu fassen.

Typologien sind übrigens nicht nur für Blogbeiträge spannend. Man kann sie als Newslettertext verwenden, „so“ auf die Website stellen, man kann sie in Trainings nutzen, in den Ablauf einbauen oder in Unterlagen. Man kann sie außerdem sehr gut für Selbstlernkurse und Bücher einsetzen.

Wenn sie gut gemacht, werden sie besonders gern auf Social Media geteilt: Immer gern gelesen: Typologien (mit Kurz-Beispielen, das geht natürlich ausführlicher!)