Selbstdarstellung

Der Mensch hinter den Texten

Ich weiß, dass Ihr es wisst. Aber da fast alle Texte noch mehr Euren eigenen Stempel vertragen können, erinnere ich wieder mal dran.

Als Selbstständige schreiben wir für unser Business: Wir möchten, dass unsere LeserInnen auf unsere Leistungen aufmerksam werden, uns weiterempfehlen und beauftragen.

Doch versetzen wir uns mal in die Zielgruppe: Menschen interessieren sich näher für einen, fassen Vertrauen­ in Persönlichkeit und Kompetenz, wenn sie neben nackten Informationen etwas über die Person HINTER den Texten erfahren.

Wenn du dir also nicht einfach nur konsumierende Leser ranziehen willst, die deine Informationen lesen, aber dann doch woanders kaufen, ist es wichtig, folgende Fragen und Vorbehalte auszuräumen.

Denn Menschen kaufen immer bei Menschen. Und sie überlegen sich gut, bei wem und wofür sie ihr Geld ausgeben.

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Je neutraler deine Texte sind, desto …

  • austauschbarer („Das könnte von jedem sein!“).
  • schwieriger einzuordnen, ob man deinem Rat vertrauen kann/sollte.
  • mehr bleiben deine Leser wirklich nur Leser.

Wir brauchen als Selbstständige also einen WYSIWYG-Effekt.

What you see is what you get.
Was du [von mir] siehst, bekommst du auch.

Nimm mich: Selbst, wenn wir uns noch nie persönlich getroffen haben, kannst du dir ein ziemlich konkretes Bild von mir machen.

Das passiert nur dann, wenn Texte persönlich sind und DEN MENSCHEN hinter der Leistung zeigen. Dafür brauchen wir:

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Wenn du also beim Schreiben ganz DU bleibst,

 … werden deine Texte einzigartig: Es sind deine Inhalte und keine neutralen Informationen, die die LeserInnen eh schon überall sonst bekommen.

… bekommst du einen Draht zu deinen Lesern: Sie erleben dich als ganz normal/menschlich; sie spüren, dass du echt bist + weißt, wovon du sprichst; und du machst Vertrauen und Sympathie möglich.

… vor allen Dingen aber nutzt du das Schreiben als Marketingwerkzeug für dein Business viel intensiver: Denn jeder Text zeigt deinen LeserInnen, wie du so bist, was du drauf hast und was du praktisch tust.

Du wirst sehen, dass dir das Schreiben noch mehr Spaß macht und schneller von der Hand geht!

Wenn du nicht weißt, wie du noch persönlicher schreiben kannst – oder überhaupt damit anfangen willst, deinen eigenen Stempel schreiberisch aufzudrücken: Hier im Blog gibt es Unmengen von Tipps, wie du persönlicher schreiben kannst. Versuch nicht, alles auf einmal anzugehen, sondern machs Schritt für Schritt. Ein schönes Beispiel für dieses Prinzip (und eine wunderbare Übung, die sofort im Alltag was bringt) ist das Verbessere deine Korrespondez in nur fünf Tagen.

Oder komm in einen meiner Workshops!