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Layout mit Tabellen

Die besten Inhalte bleiben ungelesen, wenn das Layout behindert. Das tut es leider oft. Bleiwüste, viel zu kleine Schrift, zusammengequetscht … Als AutorIn merkt man das mitunter gar nicht, weil man sich auf die Inhalte konzentriert. Oder weil am Bildschirm alles schön gezoomt ist.

Das Design soll in erster Linie den Inhalt stützen. Es soll wirken – und für einen Wiedererkennungseffekt sorgen. Dazu kommt, dass du damit ausgewählte Inhalte hervorheben kannst.

Seit geraumer Zeit sprechen mich Kunden an, wie ich das denn mit dem Layout mache – bei meinen Unterlagen, wenn wir im Vorstellbrief-Workshop das Kurzprofil in Form bringen oder bei Selbst-Checks, Übungen & Co.

Seit jeher halte ich es hier mit dem guten alten KEEP IT SIMPLE und mache mein Layout fast ausschließlich mit der Tabellen-Funktion in Word. Da geht natürlich jedes andere Schreibprogramm ganz genauso. Wie Ihr gleich seht, brauchts für ein schnelles Layout keine extra Software [klar: mit einem speziellen Programm lassen sich tolle Sachen machen und tut sich bei umfangreichen Schriftstücken auch leichter, alles zu formatieren].

Ich machs jedenfalls so. Sogar, wenn ich lediglich ein Bild neben einen Text setze, mach ich eine Tabelle, weil dann nichts verrutscht. Wer sich nicht groß in eine neue Software einarbeiten will, wird gleich sehen, dass das mit Tabellen total simpel ist – und äußerst vielseitig.

Diese wenigen Tabellen-Funktionen nutze ich

Da ich schon mein ganzes Berufsleben lang MICROSOFT WORD die Treue halte, zeige ich hier, wie die Word-Funktionen aussehen. Es ist aber in jeder anderen Software dasselbe in Grün, schaut eventuell nur ein bisschen anders aus.

Das Tabellen-Icon ist entweder eh in der Symbolleiste sichtbar oder findet sich unter EINFÜGEN.

Auch relevant ist das Icon, mit dem man die Tabellengitter anzeigen kann (sieht wie ein Fenster aus – ganz rechts) unten:

Klickst du da drauf, kannst du auswählen, welche Linien sichtbar sein sollen – und welche unsichtbar bleiben. Da kann man total viele schöne Sachen mit machen, wie du an meinen Beispielen gleich siehst. Links davon ist die Füll-Funktion, damit kannst du einen Hintergrund einfärben, zum Beispiel eine Tabellen-Zelle.

Das „Rasterlinien anzeigen“, das ich hier mit einem roten Pfeil hervorhebe, betrifft die Anzeige der Tabellenlinien auf dem Computer. Füge ich eine neue Tabelle ein, sehe ich eine gepunktete Linie, kann so am Bildschirm wunderbar mit der Tabelle arbeiten.

Das Anzeigeraster ist beim Ausdruck oder wenn du in ein PDF umwandelst, unsichtbar. Klick mal auf das folgende Bild – dann siehst du meine Original-Tabelle:

Eine weitere zentrale Funktion ist das ZELLEN VERBINDEN. Es gibt natürlich auch Zellen teilen. Man kann nachträglich Zellen oder Spalten einfügen oder löschen. Ich zeig dir einfach mal die Grundfunktionen, und dann spiel dich ausgiebig durch die Tabellenfunktionen.

Außerdem gibt es noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten für Rahmen und Schattierung. In Word schaut das so aus. Hier nutze ich allerdings auch nur den Mittelteil: mal eine gestrichelte Linie oder verändere die Stärke der Linie.

Das wars!

… und das kann jede Software:

  • Tabellen einfügen
  • Spalten/Zeilen einfügen oder löschen, teilen oder verbinden
  • Zellen, also den Hintergrund einfärben
  • einzelne Linien anzeigen oder nicht
  • die Linien gepunktet, gestrichelt, durchgezogen …
  • die Stärke der Linien bestimmen
  • Tabellen-Zwischenräume verändern

Das sind einige wenige Grundfunktionen, für die du gar nichts können brauchst, außer dich mal durchzuprobieren. Das lernt sich flott.

Kreativ einsetzen

Ein wenig anspruchsvoller ist es, wenn man es bisher nie gemacht hat, diese Funktionen vielseitig einzusetzen. Auch da ist Ausprobieren die beste Devise.

Zu deiner Inspiration zeig ich dir zahlreiche Beispiele: Das sind alles ganz simple Tabellen!

Klickst du auf das jeweilige Bild, öffnet sich ein neues Fenster mit der Original-Tabelle. Da siehst du, wie sie aufgebaut sind, wo ich Zellen verbunden habe etc.

Viel Spaß!

 

Du siehst: Mit Tabellen kannst du alles Mögliche machen!

Ich mach das seit Ewigkeiten, darum hab ich sogar für die Flow-Chart mal eben eine Tabelle gemacht, statt mit der Ablauf-/Organigrammfunktion rumzutun: Soll ich auf meiner Website duzen/siezen (PDF)

Nicht, dass man das damit machen sollte/müsste – aber es zeigt, was mit der Tabellenfunktion alles machbar ist.

 

12 Kommentare

  1. Liebe Gitte
    Toller Beitrag wie immer und ist wirklich total einfach, ich mach das auch schon ein Weilchen so, hatte anfangs etwas mühe mit dem Rahmen…. die wollten nicht immer so wie ich sie wollte…
    Und auf die Idee damit ein Flow Chart zu erstellen muss Mann Entschuldigung, Frau erst mal kommen.
    Deine (nicht mehr ganz so) neue Webseite ist toll und gefällt mir sehr und ich freu mich (fast) jeden Mittwoch auf dein Schreibgenudel.

    Herzlich gegrüsst vom Kartenmann
    PS Falls dein Kartenstapel mittlerweile die Minimum Marke erreicht hat, Du weisst schon… 😉

  2. Hallo Gitte,
    vielen Dank für diesen nützlichen Beitrag. Mit diesem Thema werde ich mich auf jeden Fall mal ausfühlrlich auseinandersetzen.
    Jetzt vielleicht eine dummen Frage, aber ich stehe auf der Leitung.
    In welchem Format fügst du das Layout dann in den Blogbeitrag ein?

    • Gitte Härter sagt

      Huhu Anja,

      gerne, das freut mich!

      Das Format am Ende hängt dann jeweils davon ab: Wenn du nur eine einzelne Tabelle, also so als Grafik nutzt, etwa für einen Blogbeitrag, dann einfach als Bild abspeichern (z. B. .png) – wenn ein Foto dabei ist .png oder .jpg. Das geht dann am einfachsten als Screenshot. Also Tabelle nehmen, rüber ins Bildprogramm kopieren – da reicht auch ein simples wie PAINT bei Windows und da dann bschneiden und als Bild speichern.

      Wenn du es eh im Textdokument einbindest, kannst du die Tabelle direkt da drin belassen natürlich – oder als PDF abspeichern, wie meine Formulare, die als Download zur Verfügung stehen.

      Viele Grüße
      Gitte

  3. Ha … ha …. ich erinnere mich, dass ich mal in einem Workshop bei dir was Schönes mit dieser Tabellenstrickerei erstellt und dann in einen Blogbeitrag transportiert habe. War sehr schick, sogar mit farblicher Abstufung! Glaub nicht, ich wüsste heute noch, wie ich das damals gemacht habe. Ich hoffe, ich finde deinen Blog-Beitrag wieder, wenn ich ihn brauche :-). Jedenfalls danke schön, dass du es nochmal erklärt hast.

    • Gitte Härter sagt

      Hallo Sylvia,

      mei, das kenn ich auch: plötzlich rutscht was komplett aus dem Hirn raus. Nicht nur das Wie, sondern auch, dass man „sowas“ ja auch schon mal gemacht hat.

      😉

      Holldrio!
      Gitte

  4. Liebe Gitte,

    jetzt verstehe ich es auch, wie du deine Arbeitsunterlagen im Schreib-Coaching immer so hübsch und praktisch machst.

    Dankeschön, dass du das in deinem Blog erklärt hast.

    Sonnige Grüße,

    Ulrike

    • Gitte Härter sagt

      … das freut mich, Ulrike. Es war mir ein Vergnügen.

      Viele Grüße
      (ebenfalls mit Sonne)
      Gitte

  5. Liebe Gitte,

    eine super Idee für ein ansprechendes Layout, die ohne viel technischen Schnick-Schnack daherkommt und einfach umzusetzen ist! Vielen herzlichen Dank!

    Viele Grüße

    Sonja

    • Gitte Härter sagt

      Huhu Sonja,

      bitte gerne – freut mich, dass es dir gefällt. Und viel Spaß beim Romprobieren!

      Herzliche Grüße
      Gitte

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