sich managen

Raus aus dem Engwerden

Es gibt zwei Extreme: Das Flutschen und das Frusten.

Die meisten von uns haben mit beidem Erfahrung. Immer wieder. Mal geht was noch nicht. Mal geht es gerade jetzt nicht.

Wann immer wir uns ärgern, mit der Brechstange rangehen, uns eins auf die Mütze geben, werden wir innerlich eng:

  • Wir fokussieren auf das, was nicht geht.
  • Wir haben eine feste Vorstellung, wie es sein sollte.

Damit nimmt das Elend seinen Lauf …

Jetzt zieht sich innerlich alles zu: Wir ziehen uns den Boden unter den Füßen weg. Wir wickeln uns innerlich immer noch mehr zu.

So gehts erst recht nicht!

Doch auch, wenn man das weiß, kommt man in diesem Moment schlecht aus dem Negativstrudel wieder raus.

Eine kluge Frau hat mir vor Ewigkeiten in einem anderen Zusammenhang dieses schöne Bild gegeben:

Stell dir vor, du stehst vor einem großen Fenster und schaust hinaus. Du fixierst nichts Bestimmtes, schaust einfach nur entspannt nach draußen.

Diese Haltung – das entspannte Draufschauen, das offene Entdecken – können wir immer brauchen, wenn wir verbissen oder mutlos werden.

Mach mal „Augen wie durch große Fenster“! Schau am besten gleich mal so zum Fenster raus. Nicht auf Details einschießen, nicht übertrieben die Augen aufreißen, sondern mit offenem Blick nach Draußen schauen.

Das fühlt sich gleich ganz anders an. Wir lassen innerlich los. Wir werden wieder locker. Wir werden wieder „weit“.