Themenwahl

Pfiffige Themen: die überraschende Verbindung

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Frischer Wind tut nicht nur den LeserInnen unseres Blogs oder Newsletters gut – sondern auch uns selbst: Es macht einfach viel mehr Spaß, sich immer mal neu zu fordern. Etwa mit dieser witzigen Variante, die deine Phantasie befeuert: Bring verschiedene Dinge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, in einen Zusammenhang.

Zum Beispiel:

  • Was meine Schwiegermutter mit meiner Fahrradpumpe gemeinsam hat – Sie sind beide kurz vorm Platzen, wenn ich sie falsch „bediene“.
  • Mein Dachfenster, mein Fahrrad und meine Willenskraft: Alles rostet, wenn man es nicht benutzt. Vor allem die Willenskraft!

Der Clou ist, dass die Gegenstände oder Personen wirklich eine Gemeinsamkeit haben, die auf ein konkretes Thema abzielen. Durch die Erklärung wird dein Text automatisch lebendiger und du hast durch Analogien die perfekte Vorlage, dein Thema mal anders zu erklären.

Vorsicht: Nicht zu blumig werden!

Wer in einem meiner Workshops war oder hier schon länger mitliest, kennt den Plankton-Arbeitstitel: Die vorläufige Überschrift, die nur für uns Autoren da ist. Die darf länger ausfallen, umgangssprachlich sein oder holpern, denn es zählt einzig und allein die Aussagekraft. Aus dieser vorläufigen Überschrift muss genau hervorgehen, worauf der Text rausläuft.

Nur andeuten würde nicht reichen:

  • Was hat ein Blumentopf mit meiner Geduld gemeinsam?
  • Der Schöpflöffel, ein Kaktus und ein verhängnisvolles Gerücht

Das sagt nichts aus! Schreib für dich also immer klipp und klar hin, worum es im Text genau geht – wie in den obigen Beispielen.

Die Auflösung muss später nicht in der Überschrift stehen. Je nach Thema ist es später gerade der Clou, dass es dabei steht – und manchmal besser, die Auflösung erst im Artikel folgen zu lassen.

Na, was fällt dir ein?

 

Kategorie: Themenwahl

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Seit 1999 bin ich selbstständig, seit einigen Jahren aufs Schreiben spezialisiert. Das Wichtigste, wenn man Neues lernen und besser werden möchte, ist das Dranbleiben. Damit das gelingt, braucht es Neugier und Spaß an der Sache. Das wiederum erfordert, dass man sich traut, nicht perfekt zu sein.