Lesernutzen, Ratgeber schreiben

Selbsteinschätzung: Bewertung konkreter machen

Lichterleiste

Ich hatte kürzlich über drei weit verbreitete Versäumnisse bei Selbsteinschätzungsfragen geschrieben. Heute möchte ich dein Augenmerk auf eine zentrale Schraube richten, die oft vernachlässigt wird.

Es gibt ja die typischen Abfragen: ja/nein, trifft zu/trifft nicht zu – und Abstufungen durch Smileys oder Zahlen (etwa ein Schulnotensystem).

Alle diese klassischen Abfrage-Arten sind wunderbar, sofern Sie mit durchdachten Fragen einhergehen.

Du kannst jedoch von vornherein die Bewertungsskala konkreter gestalten, z. B.

Hier wird bereits klar, dass die entsprechenden Fragen oder Statements anders gewählt werden und – in diesen Fällen – viel mehr Wucht in den Antworten liegt. Der Leser wird bei seiner Bewertung sehr viel differenzierter vorgehen.

Wir Autoren können bei solchen Selbsteinschätzungsfragen beeinflussen, wie aussagekräftig die Aha-Effekte für den Leser sind. Plus: Wir können damit den Grundstein legen, dass und wie der Leser mit den Ergebnissen weiterarbeiten kann.

Das ist für jedes Formular wichtig, das du als Service ins Netz stellst. Vor allem für Selbstlernkurse, Seminarunterlagen und Bücher. Denn solche Selbst-Checks übertragen das, was du vermittelst, ganz individuell in die Praxis + individuelle Situation deiner Leser. Sie sind das perfekte Mittel, deine Leser, die ja in Eigenregie mit deinem Material arbeiten, richtiggehend „durchzucoachen“. Bei umfangreicheren Projekten zurren sie zudem dein Buch oder deinen Kurs stärker zusammen.