Image-/Werbetexte

Selbstdarstellung, Ausschreibung, o. Ä. – ein Text in mehreren Längen?

Öfter kommt es vor, dass wir EinzelunternehmerInnen einen bestimmten Text in verschiedenen Längen brauchen. Zum Beispiel:

  • Web-Texte, Image-Flyer, Kurzvorstellung für Autorenkästen
  • Seminarausschreibung für die eigene Website, A 4-Aushang, Kurzversion für Social Media

Wann immer das der Fall ist, bitte nicht als drei Projekte behandeln, an denen du gleichzeitig arbeiten musst. Und auf keinen Fall am falschen Ende anfangen!

Mach immer die längste Version zuerst. Wenn du die richtig gut machst, kannst du für die kürzeren Versionen alles Wesentliche dort rausziehen und brauchst nur etwas anpassen oder ergänzen.

Unbedingt: vorher konzipieren

Den zweiten riesigen Fehler, den ich in 9 von 10 Fällen sehe: Direkt mit dem Schreiben anfangen, ohne vorab ein Konzept zu machen und die Substanz zusammenzutragen.

Sogar Kunden, die es besser wissen, machen das hin und wieder:

„Ich dachte es geht schneller, wenn ich es ausnahmsweise überspringe.“

Tscha, in Wirklichkeit geht es langsamer, weil die voreiligen Entwürfe immer zu schwach auf der Brust sind: Da fehlen wichtige Informationen, aufs Nachfragen zu Details der Leistung und dem „Warum sollte der Kunde das kaufen?“ kommt ein „Hmmmm, gute Frage …“ oder schön klingende Worthülsen à la „mehr Erfolg“.

Weil das so wesentlich ist, komme ich im Blog immer wieder drauf zurück, z. B. Das Wie, Wo, Was entscheidenFormulieren stört das KonzipierenVorab die Substanz zusammentragen

Diese Entscheidungen und das Zusammentragen der Substanz sind unabhängig vom Text: In den drei verlinkten Artikeln geht es mal um Flyer, mal um Artikel, mal um eine Bewerbung. Das Prinzip ist dasselbe.