Ankündigungen

„Hörst du wirklich auf + was machst du danach?“

Jetzt, wo es mit schreibnudel.de allmählich auf die Zielgerade zugeht, werde ich immer öfter gefragt, warum ich aufhöre und was ich danach mache. Darum hier mal den aktuellen Stand und mein grobes Ziel. Das Dazwischen – also die Brücke vom Jetzt zum Eigentlich – hängt noch ziemlich in der Luft!

Das Warum hatte ich ja vor zwei Jahren bereits gebloggt, als ich den Entschluss mit der Deadline „Dezember 2020“ getroffen habe: Ich habe das Gefühl, ich habe in puncto Schreibcoachings und -workshops für Selbstständige jetzt alles gemacht. Ihr kennt es aus euren Fachbereichen: Die Dinge wiederholen sich, je routinierter man wird, desto besser wird man … aber desto mehr schleicht sich halt das Gefühl ein, selbst nicht mehr sonderlich gefordert zu sein.

Ich muss jetzt einfach mal wieder die Betten aufschütteln und was komplett Neues machen. Vor allem für mich persönlich. Ich krempel gerade an mehreren Ecken mein Leben um.

Wo ich mich hinbewege

Viele von euch haben es ja schon mitbekommen: Mein End-Ziel ist, dass ich berufliche Themen aufgreife, aber mit – ich nenne es mal – Zirkuskünsten verbinde. Nicht mehr nur Kopf, sondern auch Körper. Das Ganze natürlich im Businessbereich und nicht etwa auf der Kirmes. 😉

Ich habe vor drei Jahren mit Hula Hoop als Einstiegsdroge begonnen und übe mittlerweile eine Vielfalt an Dingen. Neben dem Hoopen beispielsweise:

  • Einrad
  • Poi
  • Stäbe
  • Jonglieren
  • Den Kopfstand habe ich mit 50 gelernt, den will ich jetzt verfestigen, damit er schön locker + „normal“ wird und ich bewege mich in Richtung Handstand.

Das ist gar nicht so leicht alles! Und ich übe natürlich nebenbei, immer das, wozu ich gerade Lust habe. Einige Dinge – wie das Jonglieren – fange ich an, lasse es dümpeln, geh wieder dran, sodass manches seine Zeit braucht.

Auch da sieht man gleich meinen Drang nach Abwechslung. Details zu meinen Fortschritten findet Ihr in meinem gspinnert.de-Blog.

Zusätzlich werde ich wieder eigene Bücher schreiben. Damit habe ich die letzten Jahre pausiert, weil ich nicht so den Drive mehr hatte, sondern Kundenprojekte im Mittelpunkt standen.

Diese Zweiteilung erlaubt mir später, beides zu machen: Grottenolmig mit freier Einteilung meiner Zeit zu schreiben, zu trainieren – und punktuell nach draußen, auf die Bühne, zu gehen. Beides im Selbstmanagement- und Businesskontext.

Das ist allerdings Zukunftsmustik, denn dafür muss ich bühnenreif sein – da braucht es noch Training!

Überbrücken

Stellt sich die Frage, womit ich ab Januar mein Geld verdiene. 😀

Zum einen gibts meine neue Website gitte-haerter.de

 

Du steckst in einer Situation, in der du nicht weiter weißt? Oder du hast einfach zu viel im Kopf und siehst gerade kein Land. Vielleicht drückt dich das Gefühl, du bremst dich aus, weil du deine Prioritäten falsch setzt …  Letztendlich geht es darum, etwas konsequent voranzubringen (oder es konsequent zu lassen).

Konsequent zu sein, heißt bei mir übrigens nicht „Wähwäh, bring Disziplin auf!“ oder „Stärke deine Willenskraft!“ Vielmehr geht es darum, dir klar zu werden, was + warum du es tun willst. Wenn deutlich ist, was wir uns davon erhoffen oder warum etwas sein muss, dann bleiben wir eher dran. Oder erkennen, dass wir uns in dieser Beziehung einfach momentan keine Schluderei erlauben dürfen. Mitunter gibt es Situationen, wo wir keine große Wahl haben, sondern es ums „Augen zu und durch“ geht. So oder so: Es geht alles besser, wenn man eine Verbündete an der Seite hat.

Dort gibts derzeit bereits Knäuel-, Entscheidungs- und Durchziehcoachings. Übrigens nicht nur für Selbstständige. Außerdem gibts Blog + Newsletter. Dieses Jahr ist mein Hauptfokus noch auf schreibnudel.de, drüben wird sich nächstes Jahr mehr rühren.

Autorin

Die Autorin Gitte Härter hatte ja nun einige Jahre Pause (außer in eigenen Blogs). Ab nächstem Jahr werde ich wieder Bücher schreiben. Tadaaa: Die Idee vom großen Plankton-Buch habe ich aus dem Gefrierschrank geholt und beginne gerade neu!

Darüber hinaus habe ich sehr viel Lust auf andere Themen. Ich werde neben der Zusammenarbeit mit Verlagen mich endlich mit Selfpublishing auseinandersetzen. Das war mir bislang immer zu mühsam, weil es mich nervt, mich in Technik einzuarbeiten.

Ich werde Aufträge als Autorin annehmen und wollte schon immer mal eine Kolumne schreiben. Vielleicht mach ich Ghostwriting. Mal sehen, was sich da ergibt. Dazu mache ich mir demnächst etwas mehr Gedanken, steht schon auf der Do-Do-Liste.

Tutorials

Auch wenn ich nicht plane, zum Hooping etc. irgendwelche Präsenzkurse zu geben, bin ich ziemlich sicher, dass ich Tutorials dazu machen werde. Vielleicht irgendwann mal Online-Kurse. Es macht richtig glücklich, diese Dinge zu lernen, sich etwas zu erüben, was nach und nach immer besser geht – da will ich euch gerne ein bisschen anfixen. 🙂

Dazu brauchts allerdings den geeigneten Platz, wo man nicht immer umständlich alles aufbauen muss. Wo genug Freiraum ist und das richtige Licht herrscht. Kommendes Jahr will ich irgendwann in die Offenbacher Ecke umziehen und je nachdem, wie unsere Wohnsituation dann genau aussieht, rücken die Tutorials mehr in den Mittelpunkt.

 

Kurz und gut, ich kann euch gar nicht genau sagen, womit ich ab Januar Geld verdiene, das ist – bis auf die Coachings – noch in der Schwebe. Ich bin da gerade total offen nach allen Seiten. Vielleicht arbeite ich für eine Firma als Freie, wer weiß. Da schaue ich mal, was sich ergibt und was ich tun will.

Es ist übrigens nicht so, dass ich reich und relaxt bin. Ich muss – wie wohl die meisten – durchaus Geld verdienen. Aber ich habe mir ganz bewusst eine fixe Deadline fürs Aufhören gesetzt. Ich merke einfach, dass die Zeit für eine komplette Veränderung gekommen ist und ich nicht jedes Jahr wieder hinauszögern will.

Können sicher viele von euch nachvollziehen!

Was noch geht bis Ende 2020:

Die letzten Workshop-Plätze
Wer noch mal mit mir workshoppen möchte, findet im Workshop-Kalender einige Termine. Ich bin ganz gerührt, dass sich jetzt schon einige von euch angemeldet haben, weil sie unbedingt noch mal dabei sein wollen. 🙂
Coachings gehen derzeit auch noch
Neben den neuen Coachings könnt Ihr mich natürlich bis Ende des Jahres jederzeit noch für euer Schreibprojekt dazuholen. Sprecht mich einfach an, was Ihr vorhabt, damit wir sehen, ob ich die Richtige dafür bin und was ich dazu vorschlagen würde. Dieses Jahr war coachingmäßig total gemischt, und weil ich aufhöre nehme ich auch frühere Klassiker an. Heuer gabs bisher zahlreiche Ratgeberkonzepte, Titel-Coachings für Kurse, Rahmendaten für Online-Kurse oder Online-Kurskonzepte, Akquisebriefe und Selbstdarstellungstexte. Im Schreibcoaching mache ich also Konzepte oder Texte, nicht aber einzelne Blog- oder Newsletterartikel – dafür gibts die Workshops.
Mache ich ausnahmsweise nächstes Jahr doch noch Schreibcoachings?
Nein.
Bleibt schreibnudel.de online?
Ja.

 

Kategorie: Ankündigungen

von

Seit 1999 bin ich selbstständig, seit einigen Jahren aufs Schreiben spezialisiert. Das Wichtigste, wenn man Neues lernen und besser werden möchte, ist das Dranbleiben. Damit das gelingt, braucht es Neugier und Spaß an der Sache. Das wiederum erfordert, dass man sich traut, nicht perfekt zu sein.