Themenwahl

Früher, jetzt, künftig: Persönliche Entwicklung

Jeder von uns macht Entwicklungen durch: Wir verändern uns mit der Zeit. Bestimmte Vorkommnisse und Lebensphasen prägen uns. Und, wie Nietzsche schon sagte: „Der denkende Mensch ändert seine Meinung“.

Früher war ich/war es so – heute ist es so
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Heute ist es so – künftig soll es so werden

… das sind die beiden Ansätze, wenn du ein Thema suchst, das eine Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Natürlich kannst du das allgemeiner thematisieren, z. B. wenn sich in einer Branche oder Generation etwas verändert hat. Heute wollen wir aber ganz persönlich bleiben. Hier einige Sprungbretter, die dich auf Themen bringen.

Ein Vorkommnis bzw. Aha-Moment

Gibt es einen bestimmten Zeitpunkt – ein Erlebnis, eine Begegnung oder etwas, das dir jemand gesagt hat –, das einen persönlichen Wandel in dir ausgelöst hat? Achte darauf, dass du im Plankton-Arbeitstitel klar aussprichst, WORUM es dabei geht.

zum Beispiel:

  • Als ich schwanger wurde, habe ich von jetzt auf plötzlich mit dem Rauchen aufgehört – ohne Probleme. Sobald ich abgestillt hatte, habe ich ebenso schnell wieder angefangen: Was ich daraus für meine Motivation, etwas knallhart durchzuziehen, gelernt habe
  • In meiner Lehrzeit hatte ich einen cholerischen Chef, der mich einmal grob und unter der Gürtellinie heruntermachte. Damals habe ich mir geschworen: So lasse ich nie mehr mit mir reden!

Eine Lebensphase

Rückblickend betrachtet, erinnern wir uns an Phasen, in denen wir etwas geglaubt/gelebt/durchgemacht haben. Vielleicht bist du sogar momentan in so einer Phase oder hast dich bereits ein Stückweit erfolgreich herausgearbeitet.

zum Beispiel:

  • Zwischen dreißig und vierzig habe ich im Autopilot so dahingelebt – erst als mir bewusst wurde, dass ich zehn Jahre vergeudet habe, habe ich mir drei Dinge vorgenommen, mit denen ich seither mein Leben aktiv steuere
  • Ich habe gemerkt, dass ich mich zu sehr mit Träumen und „später mal“ befasse, aber vor echten Schritten scheue. Meine neue Devise: Jede Woche Fakten schaffen!

Mein Vergangenheits- und mein Gegenwarts-Ich

Schließlich können wir insgesamt auf uns schauen: Wie wir sind, denken oder einen Teilaspekt unserer Persönlichkeit verändert haben bzw. verändern werden (oder es vorhaben). Diese Entwicklung muss noch nicht erfolgreich abgeschlossen sein

zum Beispiel:

  • Meine Krankheit macht mich zynisch. Das erschreckt mich.
  • Bis letztes Jahr konnte ich niemandem etwas abschlagen. Heute lerne ich, immer öfter Nein zu sagen – wie ich mich dabei bestärke und das schlechte Gewissen im Zaum halte