Themenwahl

„Faktoren“

Über den XX-Artikel habe ich schon oft gebloggt, zum Beispiel hier, hier, hier und hier. Das XX steht dabei für eine Anzahl, z. B.

  • 3 Gründe, warum Sie im ersten Bewerbungsgespräch nicht sofort nach dem Gehalt fragen sollten
  • 6 simple Tipps, wie du dein Gegenüber freundlich unterbrechen kannst, wenn es dich ohne Punkt und Komma zuschwallt
  • 10 absolute Don’ts beim ersten Date

Ich will dir bei dieser Art von Themen das Wörtchen „Faktoren“ ans Herz legen. Denn die bringen dich dazu, jedes Thema deutlicher zu sortieren.

Faktoren sind für etwas verantwortlich, sie wirken sich auf bestimmte Weise aus, beeinflussen/bestimmen ein Resultat.

Das ist auch für uns Fachleute vorteilhaft, weil wir viel gezielter denken, als wenn wir nur „Tipps“, „Fakten“, „Don’ts“ oder sowas aussprechen. Du brauchst übrigens nicht schon bei der Themenwahl wissen, welche Faktoren das sind, sondern du stellst dir mit einem klaren Plankton-Arbeitstitel sozusagen selbst die Aufgabe.

Wenn ich also Themen habe, wie:

  • Die 5 Einflussfaktoren, warum sich Paare (ohne es zu merken) auseinanderleben
  • Die 3 Faktoren, warum du im Alter weniger trittfähig bist und darum beim Bergwandern gezielt aufpassen musst
  • Die 2 größten Faktoren, warum dich deine Mitarbeiter nicht als Führungskraft akzeptieren

… denke ich ganz anders. Die Anzahl kann sich, wie gesagt, noch verändern. Beim Nachdenken machst du vielleicht aus 2 doch lieber 5.

Aber denk dran: Faktoren sind immer ganz zentrale Dinge, darum hast du hier maximal eine Handvoll. Fallen dir doch mehr ein, dann sind es entweder keine richtigen Faktoren, du hast etwas, das zueinander gehört, aufgesplittet oder dein Thema ist noch zu groß und schwammig.