Jahr: 2020

3 nützliche Fragen beim Schreiben

Ob als Themenaufhänger, um Aha-Effekte zu ermöglichen, die Gedanken deiner Leser zu lenken – Fragen sind ein wertvolles Werkzeug, wenn es ums Schreiben geht. Jetzt gibt es natürlich viele Möglichkeiten und Einsatzgebiete für Fragen, auch als Stilmittel und um deine LeserInnen durch den Text zu führen. Heute picke ich drei heraus, die deine Inhalte bereichern und ein exzellentes Sprungbrett sind, um auf Themen zu kommen.

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Selbstdarstellung, Ausschreibung, o. Ä. – ein Text in mehreren Längen?

Öfter kommt es vor, dass wir EinzelunternehmerInnen einen bestimmten Text in verschiedenen Längen brauchen. Zum Beispiel: Web-Texte, Image-Flyer, Kurzvorstellung für Autorenkästen Seminarausschreibung für die eigene Website, A 4-Aushang, Kurzversion für Social Media Wann immer das der Fall ist, bitte nicht als drei Projekte behandeln, an denen du gleichzeitig arbeiten musst. Und auf keinen Fall am falschen Ende anfangen!

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Selbsteinschätzung zum Ankreuzen – Die Gegenüberstellung

Da einige von euch gerade Online-Kurse schreiben oder einen Ratgeber anpeilen, hier eine Variante für die Selbsteinschätzung zum Ankreuzen: Bei der Gegenüberstellung entscheidet sich der Leser für eine klare Tendenz. Die Skala in der Mitte kann natürlich weiter abgestuft sein, sofern es der Aussagekraft dient. Das hängt immer davon ab, was genau abgefragt wird und wie deine Auswertung aussieht.

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Besser auf die Zunge beißen (3): Eskalieren

Über mein Berufsleben hinweg war ich gelegentlich für Reklamationsmanagement zuständig: Als Angestellte kümmerte ich mich einmal freiwillig ein Vierteljahr um sämtliche Beschwerden meiner ganzen Abteilung, um die Scheu davor zu verlieren und besser damit umzugehen. Als Selbstständige hatte ich kleine Einzelunternehmen, die auf teils harsche Beschwerden antworten mussten. Je nach Branche standen größere Aufträge auf dem Spiel, etwa bei einem Hausmeisterservice, der viele Objekte betreute, und gegenüber Auftraggebern Stellung beziehen musste, wenn sich Mieter verschiedener Anlagen beschwerten. In solchen Fällen steht nicht nur eine Kundenbeziehung auf der Kippe, sondern meist hängt mehr dran: weitere Aufträge; entgehende Empfehlungen oder sogar ein beschädigter Ruf, wenn angepisste Kunden ihre Sicht der Dinge teilen – gerade in Zeiten des Internets. Es geht aber auch um die eigenen Nerven, das Trüben der Laune und die Souveränität, die man sich in diesen Angelegenheiten oft wünscht.

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Formular: Mein dümpelndes Blog – eine Standortbestimmung

Liegt ein Blog längere Zeit brach oder ist es ein ewiges Stop & Go – mal tut sich was, dann lange nichts –, gibt es immer gute Gründe. Es ist so gut wie nie nur ein „keine Lust“ oder „keine Zeit“. Gerade, weil das Bloggen für uns Selbstständige ja auch Marketingwerkzeug ist. Heute schenke ich dir die Auftaktfragen aus einem meiner früheren Workshops. Damit kannst du eine Standortbestimmung machen und konkretisieren, was Sache ist. „Mein dümpelndes Blog“ herunterladen (PDF)    

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Standpunkt zeigen: Ein Vorurteil geraderücken

In jedem Fachgebiet gibt es Überzeugungen, die man nicht teilt: Entweder etwas, das in der Branche als Wahrheit verkauft wird – oder Klischees, Vorbehalte, Schubladen potenzieller Kunden. Das ist hervorragendes Futter für Artikel: Mit einem Vorurteil aufräumen oder dich von einer typischen Denke distanzieren, die dir auf den Keks geht! Bevor du ein Vorurteil geraderücken kannst, musst du dir der Qualität deines Widerspruchs bewusst werden.

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Tastatur

Besser auf die Zunge beißen (2): Schwächen und verwässern

Im ersten Teil ging es darum, beim Antworten darauf zu achten, unerwünschten Aufwand zu vermeiden: Treibe ich den Dialog voran, obwohl ich ihn beenden will? Ein weiterer Grund, sich so manches Mal besser auf die Zunge zu beißen, ist das Verwässern. Auch wenn ich in dieser Artikelreihe speziell auf das Antworten eingehe, gilt die Verwässerungsfalle generell – darum poche ich so sehr darauf, nicht ins Blaue zu schreiben, sondern vorab zu konzipieren, um mir darüber klar zu werden, worauf ich als AutorIn hier und jetzt hinaus will und was der Leser wissen, können oder tun soll. Das versetzt mich zudem in die Lage, dass ich klar gewichten und zielgerichtet argumentieren, also sehr viel straffer + überzeugender sein kann.

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