Autor: Gitte Härter

Selbstständig, Aufträge, Holzweg

Das wird ein Potpourri. Eine Zusammenstellung verschiedener Gedanken, die ich an dieser Stelle nicht groß vertiefe, sondern wieder mal ins Blickfeld rücke, weil sie für uns Selbstständige so wichtig sind. Ihr wisst: Bei mir geht es um das Schreiben fürs eigene Business. Um die Selbstdarstellung, vor allem um das Marketing durch Blog, Newsletter etc. Dabei gibt’s einige Konstanten, mit denen wir uns oft ganz unbemerkt Steine in den Weg legen.

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Plankton-Arbeitstitel – ein Beispiel

Zu jeder herausgebrochenen Themenfacette (= Plankton) lassen sich Dutzende, oft Hunderte von ganz unterschiedlichen Artikeln schreiben! Genau darum ist die vorläufige Arbeitstitel-Überschrift so wichtig. Mit diesem Arbeitstitel legst du klipp und klar von Anfang an fest, worauf dein Text hinausläuft. Das wirkt sich auf die Inhalte, die Struktur, die Leser-Ansprache aus – und vor allem darauf, wie nützlich dein Text wird.

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BloggerInnen, zieht Bilanz!

Wer bloggt, verfolgt Ziele. Wer für sein Business bloggt, wie die meisten meiner LeserInnen, will unter anderem damit Aufträge generieren. Schnell wird so ein Blog zur Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Bleibt dann ein Anstieg der Leser aus, gibt es keine Kommentare und ist kein wirklicher Nutzen spürbar, kommt eine Negativspirale in Gang: Das „Bringt ja eh nix“-Gefühl führt zu Oberflächlichkeit und/oder Dümpeln. Das wiederum kostet Leser, Shares – und Lust. Nutz den Jahresbeginn für eine ehrliche Rückschau.

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Beachtenswertes bei Beispielen (1)

Beispiele sind prinzipiell eine gute Sache, können dir aber auch deine Botschaft stören – und sogar den ganzen Text zum Kippen bringen. Wie so oft, steht und fällt alles mit den Details. Das ist gleichzeitig eine gute Nachricht, denn wenn du weißt, wo die Haken sind, kannst du sie in Potenzial umwandeln. Das geht bei Beispielen besonders einfach.

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7 Sorten von Gelaber

Ihr wisst: Wir alle labern. Beim von mir empfohlenen Schreibprozess – vom Plankton bis zum Feintuning – stellst du sicher, dass nichts Unnötiges im Text landet. Trotzdem wird dein Entwurf mit Gelaber gespickt sein. Weil das einen guten Entwurf ausmacht! Der soll ja quick & dirty sein. Auch wenn du bisher frei Schnauze schreibst, kannst du wetten, dass du in deinen Entwürfen laberst. Mal mehr, mal weniger.

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Wie ich für mich mehr aus dem Bloggen raushole

Immer wieder betone ich, dass wir Selbstständige nicht schreiben, weil uns langweilig ist, sondern weil ein Blog uns – und unserem Business – was bringen soll. Im Blogkonzept-Workshop checke ich beispielsweise ab, was sich die TeilnehmerInnen von einem Blog erwarten. Immerhin bindet man sich da langfristig ganz schön Arbeit ans Bein, die einem erstmal nicht bezahlt wird.

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Über Redaktionspläne kann man streiten – aber beim Newsletter ist er empfehlenswert

Ständig kommt einem das Thema „Redaktionsplan“ unter die Augen – die einen sagen, man muss, die anderen fragen „Machst du sowas?“, wieder andere – wie Sandra Dirks hier – kriegen die Krätze davon. Was das Bloggen angeht, habe ich früher auch mit Plan gearbeitet, was bei mir vorrangig deswegen nötig war, weil ich in meinen früheren Blogs zu zweit und zu dritt geschrieben habe und wir uns koordinieren mussten. Grundsätzlich gilt wie immer: Man muss ausprobieren, was für einen selbst am besten funktioniert. Und damit meine ich wirklich ausprobieren (nicht einfach nur machen, was man eh immer tut oder denkt, was einem besser gefällt).

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