Alle Artikel in: Selbstvertrauen/Sabotage

Schreiben ist eine Fähigkeit. Und Fähigkeiten sind anspruchsvoll.

Immer mal kommt es in einem Workshop vor, dass es bei jemandem nicht so läuft. Manchmal ist das Hirn komplett verbrettert, weil es voll mit anderem ist. Manchmal trifft es Leute, die schon geübter sind und bei denen das Schreiben „eigentlich“ flutscht. Dann wird die Brechstange eingesetzt! Immerhin ist heute Workshop, da muss doch … Tatsache ist: Unsere Tagesform schwankt. Das wird immer so sein. Genauso eigentlich wie an normalen oder guten Tagen alles wunderbar klappt, gibt es die Tage, wo wir nicht so gut können. Wo die Konzentration im Arsch ist, wir lustlos sind oder uns einfach die Dinge nicht so gelingen wie sonst.

weiterlesen

Gehirn – Fluch und Segen

Hin und wieder erwähne ich es: Jeder, der einigermaßen strukturiert etwas erzählen kann, kann auch schreiben lernen. Was nicht nur beim Konzipieren logisch und lesefreundlich aufgebauter Texte hilft, sondern auch sofort den Plauderton hervorbringt. Was die ganze Sache noch flotter macht. Ein positiver Teufelskreis sozusagen. Jetzt ist natürlich das Schreiben für die meisten von uns ein ganz anderes Paar Stiefel. Abgesehen davon, dass wir dabei gerne die Sache komplizierter machen, als sie ist, stellt uns unser Expertenkopf schnell mal ein Bein:

weiterlesen

Warum im Kopf irgendwie immer alles besser ist

Ich finde meine Sachen meistens ziemlich gut, zumindest das, was ich nach außen gebe. Nicht alles ist supergut, aber okay. Doch was Sie nicht wissen, ist, dass ich im Kopf viel genialer bin. Da bin ich superoberkreativ, extraspannend, ultraclever. Da bin ich wahnsinnig witzig und überrasche mich mit den besten Ideen auf der ganzen Welt, die noch niemand vor mir hatte! Leider bekommen Sie diese Genialität nicht zu sehen. Denn vieles bleibt in meinem Kopf und das, was rauskommt, ist dann „in echt“ auf einmal gar nicht mehr so genial. Was ist da los?

weiterlesen

„Wer will das lesen?“ (Teil 2)

Das innere Stimmchen „Wer will das lesen?“ deutet nicht einfach nur auf Selbstzweifel hin. Es gibt sehr viele Gründe dafür – und je nachdem, was gerade vorliegt, gibt es unterschiedliche Lösungswege. Im ersten Teil ging es um eine pessimistische Ader und die weit verbreitete Verunsicherung, weil schon alles gesagt scheint. Außerdem haben wir darüber gesprochen, dass man manchmal das Thema selbst nicht spannend findet oder schlichtweg keine Lust hatte beim Schreiben. Dazu kommt, dass viele ihre Schreibe uninteressant finden. Aber es gibt noch weitere Facetten:

weiterlesen

„Wer will das lesen?“ (Teil 1)

Wenn ich für jedes Mal, wo ich diese Bemerkung höre, 50 Cent bekommen würde, hätte ich mir bereits die Villa Cognac gebaut.* Aber schauen wir mal näher hin. Denn wann immer Sie sich diese Frage stellen, gibt es einen ganz bestimmten Grund, der Sie weiterbringen kann. Es ist zu kurzsichtig, das nur mit Selbstzweifeln abzutun. Übrigens: Auch bei selbstbewussten Textprofis meldet sich dieses innere Stimmchen gerne mal. Hinter diesem „Wer will das lesen?“ können ganz unterschiedliche Nuancen stecken. Mir fallen spontan diese zehn ein:

weiterlesen
Formular-Symbol Bleistifte

Wodurch lassen Sie die Luft aus Ihrem Motivationsballon?

Schreiben ist wie jede andere Fähigkeit auch: Wenn Sie besser werden wollen, müssen Sie dranbleiben. Es gilt, die eigene Arbeit (konstruktiv) kritisch unter die Lupe zu nehmen: Ihre Vorgehensweise genauso wie Ihre Ergebnisse. Wenn es holpert oder Sie an eine Grenze stoßen, heißt es durchzuatmen – und sich freuen! Denn aus diesen Blockaden können Sie am meisten lernen. Doch diese Ausdauer hat man nur, wenn man motiviert ist.

weiterlesen