Kategorie: formulieren

Download „Auf Zeile schreiben“

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Vor einigen Jahren habe ich bereits darüber gebloggt, wie hilfreich es ist, hin und wieder Informationen oder Tipps mit der gleichen Zeilen-Anzahl zu schreiben. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern du trainierst damit drei wichtige Schreibfähigkeiten für Blog- und Newslettertexte:

  • relevante Kerninhalte auszuwählen
  • verständlich auf den Punkt zu kommen
  • Argumente gleichmäßig zu gewichten

Heute bekommst du dazu ein PDF mit fünf verschiedenen Übungen, die du vielseitig variieren kannst. Aber Achtung: Die gleiche Zeilen-Anzahl einzuhalten UND dafür zu sorgen, dass jeder Abschnitt wirklich gehaltvoll ist, ist anspruchsvoller, als es aussieht! Genau darum ist es so wichtig, das immer wieder mal zu üben und nicht nur ein einziges Mal zu machen.

Übungen „Auf Zeile schreiben“ herunterladen (PDF)

 

Meine kleine Geschichte vom „Gendern“

Das ist ein Text, von dem ich vor einigen Jahren nicht geglaubt hätte,

  • dass ich ihn schreibe
  • und dass ich eine eigene Evolution hinter mir habe.

Ich bin relativ früh mit Gendern in Berührung gekommen, leider allerdings von der Sorte, die einen die Augen rollen lässt:

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*gähn* … schnarchnasige Texte

Mitunter merkt mans selbst: Schon beim Schreiben mag kein rechter Schwung aufkommen. Oder du hast dich total auf den Inhalt konzentriert und wenn du fertig bist, kommt dir alles so dröge vor.

Texte sind besonders aus fünf Gründen langweilig:

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Das Soll

Grafik mit vier Facetten des Solls

Es gibt Wörter, die nutzen wir, ohne näher über ihre Bedeutung nachzudenken. Aus Gewohnheit. Oder weil wir eine Aussage gezielt abschwächen wollen. Zum Beispiel das kleine Wörtchen leider.

Heute richte ich deine Aufmerksamkeit auf das Soll. Je nach Kontext hat das Soll eine ganz unterschiedliche Bedeutung. Es ist wichtig, spätestens im Feintuning ein Auge darauf zu haben.

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Du/Sie, ich/wir, man – Wie sprech ich meine Leser an?

Als EinzelunternehmerInnen können wir tun, was wir wollen. Für manche ist es klar wie Kloßbrühe, wie sie das mit der Anrede halten, doch ich merke nach wie vor, dass es hier sehr viel Unsicherheit gibt:

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Überleitungen machen das Lesen flüssiger

Hin und wieder erwähne ich die Logik beim Schreiben: Wie wichtig es ist, dass deine Leser ungehindert von oben bis unten durchkommen, ohne dass ihr Hirn stolpert. Und wie oft es vorkommt, dass wir als Fachleute meinen, alles ist klar wie Kloßbrühe, weil wir mit unserem Expertenkopf Inhalte dazudenken, die gar nicht dastehen.

Ein wesentlicher Faktor für einen guten Lesefluss sind Überleitungen. Die fehlen allerdings oft!

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Farbiger formulieren

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Wenns darum geht, lebendiger zu schreiben, sind Synonyme immer eine gute Idee. Sie lassen sich super beim Feintuning eines Textes ausprobieren oder unterwegs in der Bahn, beim Kaffeepäuschen und in der Warteschlange trainieren. Im Blog gibts zahlreiche Übungen dazu.

Unser Hirn ist sowas von hilfsbereit. Fütterst du es entsprechend, bedient es sich aus seinem immer größer werdenden Fundus. Mit der Zeit schreibst du dadurch ganz automatisch vielseitiger.

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„Tun Sie dieses! Lassen Sie jenes!“ – die Grenze zum Oberlehrer

Die einen scheuen sich, Klartext zu reden. Die anderen bloggen überhaupt nicht, weil sie eine Allergie dagegen haben, wenn ihnen andere „sagen, was sie zu tun haben“. Und wieder andere möchten dringend den Eindruck vermeiden, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.

Es ist sehr gut, sensibel für die eigene Wirkung zu sein! Denn auch, wenn das Motiv und die Inhalte noch so richtig und wichtig sind, kann es durchaus passieren, dass sie beim Leser nicht ankommen. Im Extremfall, weil er sich auf die Füße getreten fühlt.

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