Alle Artikel in: überarbeiten

Aus Macken was machen: Häufungen

Ihr wisst, ich bin eine Freundin des Quick-and-Dirty-Entwurfes. Den konzipierten Text frisch-fröhlich von der Leber weg runterzuschreiben. Je flüssiger das passiert, desto flüssiger und „normaler“ liest es sich. Wer schon beim Schreiben total rumformuliert, macht meistens alles neutraler und unabsichtlich gestelzter. Viel besser ist es, den dir eigenen Plauderton einzufangen. Wer so schreibt, hat aber natürlich einen Entwurf, der wirklich „schmutzig“ ist: Da findet sich der eine oder andere langatmige Satz, doppelte oder nicht so kraftvolle Wörter, Grammatik- und Rechtschreibfehler. Das soll so sein! Dafür ist es ja ein Entwurf.

weiterlesen

Layout mit Tabellen

Die besten Inhalte bleiben ungelesen, wenn das Layout behindert. Das tut es leider oft. Bleiwüste, viel zu kleine Schrift, zusammengequetscht … Als AutorIn merkt man das mitunter gar nicht, weil man sich auf die Inhalte konzentriert. Oder weil am Bildschirm alles schön gezoomt ist. Das Design soll in erster Linie den Inhalt stützen. Es soll wirken – und für einen Wiedererkennungseffekt sorgen. Dazu kommt, dass du damit ausgewählte Inhalte hervorheben kannst. Seit geraumer Zeit sprechen mich Kunden an, wie ich das denn mit dem Layout mache – bei meinen Unterlagen, wenn wir im Vorstellbrief-Workshop das Kurzprofil in Form bringen oder bei Selbst-Checks, Übungen & Co.

weiterlesen

Der Absatz

Ich hatte eh auf meinem Zettel, ein Plädoyer für den Absatz zu schreiben, weil mir manchmal in Workshops auffällt, dass Einige gewohnheitsmäßig alles hintereinanderweg schreiben. Erst wollte ich mich aufs Konzipieren konzentrieren: Die eigene Ordnung in einem Text, damit man selbst schnell überblickt, was man schreiben wird. Doch dann habe ich gestern nach Informationen zu meinem Smartphone gesucht und bin zufällig gleich auf zwei nützliche Artikel gestoßen, die fast unlesbar waren, weil die Informationen in riesigen Textwüste-Blöcken versteckt waren.

weiterlesen

Interview mit Lektorin Juliane Topka aka Sprachpingel

Kurz nachdem ich wieder bei Twitter war, kam mir @Sprachpingel unter die Augen. Wie perfekt ist das denn für eine Lektorin?! Ich war begeistert. Diese mir völlig unbekannte Frau war mir instant-sympathisch und hat sich sofort als DIE Lektorin bei mir verhakt. Seitdem lesen wir uns im Vorbeigehen, plauschen gelegentlich twitternderweise kurz und jetzt habe ich ihr fürs Blog diverse Löcher in den Bauch gefragt.

weiterlesen

Feintuning: 10 Dinge, die ich in Workshops am häufigsten poliere

Oft sind die Entwürfe, die im Workshop entstehen, inhaltlich top – und trotzdem klingt ein Text nicht richtig gut. Wenn ich dann hie und da ein wenig rumfuhrwerke, kommt das meinen TeilnehmerInnen oft wie ein ganz anderer Text vor. Doch wenn die Substanz stimmt, macht das gezielte Feintuning enorm was aus. Ich habe mal zusammengefasst, was ich in fast jedem Text mache.

weiterlesen

Such das Häää!

Mit dem „Häää?“ gehst du auf die Suche nach fehlender Aussagekraft. Zum Beispiel: Du überlegst dir, einen Artikel zu schreiben und denkst dir als Thema aus „So kriegst du dein Leben in den Griff.“ Häää? Worauf genau will ich hier eigentlich raus?

weiterlesen