Kategorie: anfangen

Flyer (Teil 1) – Bevor du schreibst: Das Wo, Wie, Was entscheiden

Der größte Fehler, Ihr wisst es schon, ist das Vorpreschen: „Ich brauche einen Flyer“ … und schon geht das wilde Getexte los.

Handbremse rein! Bitte vorausdenken!

Bei Flyern haben sich drei Bausteine bewährt, zu denen du dir vorab Gedanken machen und einige Entscheidungen treffen solltest:

Weiterlesen

Inspirieren lassen vs. plagiieren

Auf der Suche nach „Longboardtipps für Anfänger“ finde ich in einem Blog einen Artikel rund um typische Fehler, die Anfänger-Skateboarder machen. Es geht um sehr grundlegende Dinge, etwa „Tricks nicht komplett lernen“, „sich mit anderen vergleichen“ und sowas. Die jeweilige Erklärung ist sehr schön näher aufgedröselt, es ist nützlich, locker und ermutigend geschrieben. Toll!

Da ich neue Fähigkeiten am liebsten per youtube-Tutorial lerne, lande ich kurz drauf auf einem Video, das fünf Dinge listet, die Anfänger-Skateboarder machen. Schon beim zweiten Fehler denke ich … hmmmmm … das kenn ich doch!

Weiterlesen

„Formulieren stört das Konzipieren!“

Ein klassischer Fehler, den ich immer wieder erwähne, ist es, direkt ins Reine schreiben zu wollen. In dem Moment, wo du zu früh mit dem Formulieren loslegst, schneidest du dich davon ab, worum es dir überhaupt geht – und verhinderst, zunächst echte Substanz zusammenzutragen.

Weiterlesen

Fragen (2): 1 Statement – XX Frage[n]

Jetzt verändern wir das Prinzip ein wenig: Statt Frage-Antwort nimmst du bereits in der Überschrift die Antwort vorweg – und stellst dann dazu nutzbringende Fragen, die mehr Fleisch an die Knochen deines Statements bringen. Dadurch vertiefst du deine Aussage.

Beispiele für Plankton-Arbeitstitel wären:

  • Choleriker reagieren heftiger, wenn du Schwäche zeigst.
  • Schlafhygiene bringt Sie zum schnelleren Einschlafen
  • Regelmäßige WordPress-Backups sind auch für kleine Blogs essenziell.

Weiterlesen

Fragen (1): XX Frage/n – XX Antwort/en

Fragen sind die Reinfom eines nützlichen Textes: Jemand stellt eine Frage und bekommt eine Antwort. The End.

Das würde schon reichen!

Ich liebe das Frage-Antwort-Format als Schreibcoach aber noch aus einem weiteren Grund: Es hält uns Fachleute am Wesentlichen.

Bei jedem anderen Format ist es möglich, auszuweichen. Doch Fragen zielen immer auf eine spezifische Antwort ab. Das Format hilft dir dabei, auf den Punkt zu kommen und selbst zu merken, wenn du noch nicht gehaltvoll genug bist oder dich aus der Affäre stiehlst.

Weiterlesen

Quickie-Ideen, die ins Tun bringen

Formular-Symbol Bleistifte

Es muss nicht immer ein langer Blogartikel sein! Denk klein + konkret [Plankton lässt grüßen!], um deine Leser anzustupsen. Anstupser heißt, dass du mit einer kleinen, konkreten Anregung dazu bringst, direkt etwas zu tun. Hier sechs Anstupser-Varianten samt Beispielen:

Weiterlesen

gut für Quickies: „Das ist ein schlechter Tipp!“

Mülleimer

Meistens sind wir darauf gepolt, was Leute tun können, um etwas besser zu machen oder zu erreichen. Doch einen Text von der negativen Warte aufzuziehen, bringt eine ganz andere Qualität hinein. Damit meine ich nicht den So-nicht-Blickwinkel, sondern es geht um das differenzierte Begründen.

Das ist nicht nur eine sehr gute Themen-Inspiration, sondern außerdem ein exzellentes Quickie-Format für kurze Texte.

Weiterlesen

Vorab die Substanz zusammentragen – am Beispiel: Du willst dich wieder anstellen lassen

Backgammon

Vor dem Schreiben sollte immer das Zusammentragen der Substanz stehen, ganz egal, welche Art von Projekt du anpackst. Das geht am besten, indem du dir einige relevante Fragen stellst und sie wirklich intensiv beantwortest.

Heute zeige ich dir, wie solche Substanzfragen aussehen können – am Beispiel einer Initiativbewerbung.

Weiterlesen

Übung: Gib deinem Artikel einen bestimmten Ton!

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Vor einem halben Jahr habe ich gefragt: Wie stehe ich, der Mensch, dazu?

„Einzigartige, engagierte, vielseitige Texte, mit denen du deine Leser berührst, brauchen als wichtigste Zutat: Dich! Denn wie sehr dich dein Thema selbst berührt, entscheidet, wie du es anpackst – und rüberbringst.“

Jetzt fällt mir allerdings in Workshops immer wieder auf, dass Leute zwar im Konzept klar sagen, wie sie zum Thema stehen, ihr Text aber gar nicht danach klingt.

Weiterlesen