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Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Schreib hin und wieder „auf Zeile“

Ich habe schon mal darüber gebloggt, dass es bei einigen Texten schön ist, wenn die Textmenge in etwa gleich ist. Das ist natürlich kein Muss, doch es sorgt dafür, dass Passagen ausgewogen „bedient“ werden. Bei einer Typologie zum Beispiel oder einem Selbst-Test mit Auswertung ist das besonders wichtig, weil sonst ein Ungleichgewicht entsteht: Manche Typen oder Resultate erscheinen optisch wichtiger oder unbedeutender – und damit „besser“ oder „schlechter“. Außerdem ist es enttäuschend für Leser, wenn ihr eigenes Ergebnis dürftiger ausfällt.

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Warum der XX-Artikel dein Schreibfreund ist. Wenn du ihn lässt.

Im Zuge der unsäglichen Clickbait-Überschriften- und -Artikel gibt es aus meiner Sicht einen ganz großen Kollateralschaden: Den XX-Artikel. Ich meine das hier: 7 Gründe, vor dem Feierabend deinen Schreibtisch aufzuräumen. 5 simple Tipps, um leichter aus dem Bett zu kommen. 10 absolute Don’ts beim ersten Date. Der XX-Artikel wurde aus meiner Sicht sowieso immer völlig falsch verstanden, denn er ist viel mehr als nur das Format, das man am Ende sieht.

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Die Gewichtung von Inhalten

Vor fast genau zwei Jahren habe ich schon mal über die Gewichtung innerhalb von Tipp-Artikeln geschrieben:  Wie ist das Verhältnis „Hinführung“ : „tatsächlicher Nutzen“? Es ist allerhöchste Zeit, das noch mal explizit aufzugreifen. Bei den von mir empfohlenen Schreibphasen legt man durch ein aussagekräftiges Plankton-Thema und in der Konzeption, also noch vor dem Schreiben, alle Inhalte + den konkreten Lesernutzen fest. Ich merke in meinen Workshops allerdings, dass zu wenige auf die Gewichtung der Inhalte achten.

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E-Booklet „Rezepte schreiben“

Sabine Schlimm gibt einen Nachschlag. Nachdem ich kürzlich auf ihre interessante Artikelserie „Wie ein Kochbuch entsteht“ verwiesen habe, hat sie nun eine Anleitung veröffentlicht, wie man Rezepte schreibt. Sabine hat Verlagshintergrund und ist Kochbuchautorin, Lektorin + Bloggerin. Sie weiß, wovon sie spricht.

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Logisch! – Schlüssiger schreiben

Das wichtigste Gut ist ja die Aufmerksamkeit unserer LeserInnen: Wir müssen dafür sorgen, dass sie ganz flüssig von oben bis unten lesen, ohne dass das Hirn stolpert. Wie schnell das passiert, habe ich hier gezeigt. Heute geht es um Schlüssigkeit. Wenn ich gleich von „Logik“ rede, meine ich das ganz umgangssprachlich: Kommt der Leser noch mit? Kann er einzelne Informationen, Argumente und Schritte nachvollziehen? Ist Ihr Text aus seiner Sicht also logisch?

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