Kategorie: Schreibfluss

Die Schreibphasen näher erklärt: 3. Der Entwurf

Wir sind mit einem aussagekräftigen Plankton-Thema gestartet, das noch immer unverändert in Arbeitstitelqualität stehenbleibt. Erst in der allerletzten Feintuning-Phase kümmern wir uns um die Überschrift, mit der veröffentlicht wird. Dann haben wir den Text vorausgedacht und können uns nun auf ein übersichtliches Konzept stützen: Ziele, Inhalte + Mehrwert liegen vor uns.

Jetzt heißt es nur noch: Ans Konzept halten! Dann ist der Entwurf schnell runtergehackt. Womit wir schon mittendrin sind …

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Sich beim Schreiben einen abbrechen

Von mir hören Sie immer wieder den Appell, den ersten Entwurf quick & dirty runterzuschreiben. Übrigens völlig unabhängig davon, woran Sie gerade schreiben – ob Slogan-Ideen, Seminarausschreibungen oder einem Gedicht zur Goldenen Hochzeit.

Das hat vielfältige Gründe:

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5 Fragen, wenn es stockt

Wir werfen ja gerne mal mit dem Wort „Schreibblockade“ um uns, wenn es nicht sofort flutscht: Geben Sie sich nicht mit Schreibblockade zufrieden.

Doch oft stockt es anfangs einfach nur. Tipp Nr. 1 ist: Reden Sie nicht gleich davon, wie blockiert Sie sind. Damit blockieren Sie sich nur. 😉

Hier fünf Fragen, mit denen Sie sich wieder in Fluss bringen können:

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„Es flutscht nicht, weil ich keine Erfahrung damit habe.“

Heike Tharun, die mit ihren Kunden wandert, hat mir geschrieben:

Mein engster Engpass beim Schreiben entsteht, wenn ich mit dem Thema nur mittelbar zu tun habe; also theoretisch. Wenn ich über etwas schreibe(n) (soll), bei dem mir der direkte (Erfahrungs)-Bezug fehlt. Schreibe ich über selbst Erlebtes fluscht es.

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Schreibrhythmus und Ballkontakt

Stellen Sie sich vor, Sie fahren zu einem eine Stunde entfernten Badesee. Beim Starten des Wagens lassen Sie die Kupplung zu schnell kommen und würgen den Motor ab. Neuer Versuch. Jetzt geben Sie zu viel Gas und das Auto macht einen Satz vorwärts. Noch mal starten.

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Schreibfluss = Lesefluss: 10 Gründe für stockendes Schreiben

Erstaunlich ist es ja doch, dass man Texten meistens „anliest“, ob sie lockerflockig und mit Freude geschrieben wurden oder ob sich der Autor gequält hat: Letzteres macht Texte trockener, holpriger, oft liegt ein Flickwerk vor, weil ständig herumverbessert wurde. Ich merke es auch selbst: Texte, die unter Ächzen entstehen, kann ich in der Regel in die Tonne treten – spätestens mit etwas Abstand erkennt man, dass da rein gar nichts fließt.

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