Kategorie: Stil + Stilmittel

Einfach mal was anders machen

Es gibt eine Menge Leute, die von sich sagen, sie sind nicht kreativ. Andere verwechseln es damit, sich irgendwie zu verkünsteln.

Kreativ sein bedeutet einfach, etwas ein wenig anders zu machen als sonst. Beim Schreiben hat das drei riesige Vorteile:

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Vorsicht: Zurückhaltung!

Oft begegnet mir bei Kunden die Sorge, dass sie besserwisserisch rüberkommen könnten: wie so ein Oberlehrer, der sagt, was man zu tun hätte. Ich bin schon darauf eingegangen, warum diese Angst unbegründet ist (und eher eine Stilfrage).

Schauen wir uns heute mal das Gegenteil ein: Zu große Zurückhaltung ist nämlich genauso problematisch!

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Vertrauensbildner

Eine elementare Zutat beim Schreiben ist es, einen persönlichen Draht zu deinen Lesern herzustellen. Wer dir vertraut, ist offener für das, was du sagst.

Das ist besonders wichtig, wenn du persönliche Themen ansprichst, bei denen deine Leser reflektieren, hinterfragen und auch mal etwas ausprobieren sollen. – Die besten Tipps greifen zu kurz, wenn sie lediglich in „Tu dieses, tu jenes“-Form kommen.

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Ironie: Fallstricke beim Schreiben

Es kann ein sehr gutes Stilmittel sein, ironisch über etwas zu reden oder den Lesern einen bestimmten Blickwinkel “verquer” vor Augen zu führen. Doch genau wie im Gespräch, kann Ironie beim Schreiben gewaltig nach hinten losgehen.

Wann immer du deinen Standpunkt nicht klar genug aussprichst, wirst du schneller missverstanden.

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Mit Augenzwinkern schreiben

Im persönlichen Gespräch machen wir es ganz automatisch: Wir zwinkern hin und wieder mit den Augen.

  • Durch das WAS wir sagen,
  • WIE wir es sagen
  • und natürlich durch Mimik und Gestik.

Manchmal in Kombination. Auch fürs Schreiben ist so ein Augenzwinkern eine lebendige Option.

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Deinen Stil verändern – Texte retten, anders schreiben.

Beim Schreiben kommt man früher und später immer mal an Punkte, wo man nicht so zufrieden ist. Manchmal mit einem einzelnen Text, aber es gibt natürlich die persönlichen Schwellen: Da meldet sich dann die Unzufriedenheit über die eigene Schreibe.

Jetzt kommts darauf an:

  • Kritisierst du dich oder nimmst es hin? Das ist halt so!
  • Oder machst du was? – Das kannst du auch in Eigenregie.

Denn wenn uns was stört, können wir in der Regel sagen, was uns nicht passt. Der direkte Weg, dein Schreiben zu verbessern, ist, dir eine Frage zu stellen:

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Beachtenswertes bei Beispielen (2)

Im ersten Teil habe ich angekündigt, dass es ganz leicht passiert, dass du mit Beispielen das Gegenteil erreichst. Anstatt das Verstehen zu stärken, können sich Beispiele sogar negativ auswirken:

  • Sie können die Identifikation stören.
  • Wenn es ganz blöd läuft, verärgerst du LeserInnen sogar.

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Beachtenswertes bei Beispielen (1)

Beispiele sind prinzipiell eine gute Sache, können dir aber auch deine Botschaft stören – und sogar den ganzen Text zum Kippen bringen.

Wie so oft, steht und fällt alles mit den Details. Das ist gleichzeitig eine gute Nachricht, denn wenn du weißt, wo die Haken sind, kannst du sie in Potenzial umwandeln. Das geht bei Beispielen besonders einfach.

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