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Zitate – pro und contra

Viele Selbstständige nutzen Zitate in ihrer Selbstdarstellung: Sprüche, die sie selbst gut finden, oder von denen sie glauben, dass sie zu ihrer Arbeit passen. Das ist nicht ohne Tücken.

Ein Sinnspruch, insbesondere einer, den man ständig hört, kann polarisieren: Er spricht die einen ganz besonders an – er stößt andere ab oder entlockt ihnen sogar ein Gähnen. Da Zitate meist als Gestaltungselement groß in den Raum gestellt werden, übertrahlen sie oft den Rest.
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Falsche Versprechungen

Wenn wir selbst von einer Sache überzeugt sind, neigen wir dazu, falsche Versprechungen zu machen. Das ist gemein, denn es enttäuscht, entmutig – oder verärgert – die Leser möglicherweise. Besonders schnell tappt man in diese Falle, wenn es um etwas geht, das einem sehr, sehr wichtig ist oder besonders gut tut.
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Zehn Verwässerungsfallen

Wenn Sie möchten, dass Ihre Texte wirklich wirken, sollten Sie unbedingt darauf achten, Ihre Aussagen nicht zu verwässern. Das mit dem Verwässern ist wortwörtlich gemeint: Wenn Sie einen Apfelsaft mit Wasser verlängern, wird er weniger süß schmecken. Je nach Wassermenge schmeckt es bis zu einem gewissen Grad noch etwas nach Apfel, aber irgendwann nur noch wässrig.
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Soll man über sich in der dritten Person schreiben?

Letztens wurde ich in einem Seminar gefragt, ob man bei seinem Abwesenheitsassistenten denn lieber „Ich bin weg“ oder „Herr Meier ist weg“ schreiben sollte. In der Textwerkstatt hatten wir letzte Woche das Thema auch kurz, weil eine Teilnehmerin ein Mailing bekommen hatte, wo die Absenderin von sich selbst in der dritten Person berichtete. Und auch bei Kurzprofilen und auf Websites sieht man es immer mal wieder.
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Schreibfluss = Lesefluss: 10 Gründe für stockendes Schreiben

Erstaunlich ist es ja doch, dass man Texten meistens „anliest“, ob sie lockerflockig und mit Freude geschrieben wurden oder ob sich der Autor gequält hat: Letzteres macht Texte trockener, holpriger, oft liegt ein Flickwerk vor, weil ständig herumverbessert wurde. Ich merke es auch selbst: Texte, die unter Ächzen entstehen, kann ich in der Regel in die Tonne treten – spätestens mit etwas Abstand erkennt man, dass da rein gar nichts fließt.
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Viele Köche … – Redewendungen

Natürlich haben Sie sofort gewusst, was „Viele Köche …“ bedeutet. Weil Sie den Spruch so gut kennen, dass ich ihn gar nicht erst ausschreiben muss. Das gilt für alle altbekannten Redewendungen und Sprichwörter. Manchmal ist gerade das Verwenden so einer verkürzten Redewendung oder das Einbauen eines Satzteils besonders spannend:
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Die Überschrift als Startpunkt

Ob Sie mit einer Überschrift anfangen oder erst am Ende die beste Überschrift für den Text finden, ist Geschmackssache. Die Überschrift kann Ihnen, wenn Sie sie konkret formulieren, ein nützlicher Startpunkt und wichtiger roter Faden für das Schreiben sein. Sie ist zudem ein gutes Gegenmittel für das Wegkippen des Themas, was vielen am Anfang passiert.
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Je kürzer, desto dichter

Immer wieder lesen Sie von mir das Wort Nutzendichte. Jeder Ihrer Texte soll ja bestimmte Ziele erreichen. Sie wollen Leser informieren, interessieren, unterhalten, überraschen … – und wenn es Businesstexte sind, soll der Leser etwas Bestimmtes tun: Ihr Leistungsspektrum kennenlernen, ein Produkt bestellen, einen Termin ausmachen … Je kürzer der Text ist, desto wichtiger ist es, auf den Punkt zu kommen.
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