Schlagwort: Artikel-Formen

Pack dein Thema mal anders an!

„Ich will vielseitiger schreiben“, „Meine Texte sollen unterhaltsamer werden“, „Ich habe keine Luuuuust zum Bloggen“ … Eine ganz simple Sache, die Betten beim Schreiben mal wieder aufzuschütteln, ist, das Thema anders anzugehen.

Da gibt’s jede Menge Möglichkeiten, und die beruhen alle auf drei Stellschrauben, die du alleine oder in Kombination nutzen kannst.

  • Den Plankton-Arbeitstitel wirklich nutzen!
  • Die Artikel-Form variieren.
  • Den Blickwinkel zum Thema verändern.

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Artikel-Formen: Selbst-Experimente

Ich bin ja ein großer Fan davon, Dinge auszuprobieren. Für uns Selbstständige ergibt das eine wunderbare Möglichkeit, einen ganz besonderen Nutzen zu bieten:

  • Wir machen etwas praktisch vor.
  • LeserInnen können – im Blog oder auf Social Media – nachverfolgen, was sich so tut.
  • Wir zeigen uns menschlich und nicht als oberschlaue Fachleute, die alles können … wenn wir ehrlich sind + das, was wir testen, eine Herausforderung für uns ist!

Persönlich hat es außerdem einen großen Vorteil: Die Disziplin steigt, wenn man öffentlich sagt, was man sich vornimmt – und es durchzieht.

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Schreib hin und wieder „auf Zeile“

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Ich habe schon mal darüber gebloggt, dass es bei einigen Texten schön ist, wenn die Textmenge in etwa gleich ist. Das ist natürlich kein Muss, doch es sorgt dafür, dass Passagen ausgewogen „bedient“ werden.

Bei einer Typologie zum Beispiel oder einem Selbst-Test mit Auswertung ist das besonders wichtig, weil sonst ein Ungleichgewicht entsteht: Manche Typen oder Resultate erscheinen optisch wichtiger oder unbedeutender – und damit „besser“ oder „schlechter“. Außerdem ist es enttäuschend für Leser, wenn ihr eigenes Ergebnis dürftiger ausfällt.

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Warum der XX-Artikel dein Schreibfreund ist. Wenn du ihn lässt.

Im Zuge der unsäglichen Clickbait-Überschriften- und -Artikel gibt es aus meiner Sicht einen ganz großen Kollateralschaden: Den XX-Artikel.

Ich meine das hier:

  • 7 Gründe, vor dem Feierabend deinen Schreibtisch aufzuräumen.
  • 5 simple Tipps, um leichter aus dem Bett zu kommen.
  • 10 absolute Don’ts beim ersten Date.

Der XX-Artikel wurde aus meiner Sicht sowieso immer völlig falsch verstanden, denn er ist viel mehr als nur das Format, das man am Ende sieht.

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Sieh, das Gute [Thema] liegt so nah!

Gerade bei Business- und Persönlichkeitsblogs bietet es sich an, ein Thema aus dem eigenen Alltag rauszugreifen, sich zum Beispiel immer zum Ende der Woche hin zu fragen:

  • Was hab ICH diese Woche gelernt?
  • Welchen Supertipp habe ich bekommen – oder einem Kunden gegeben?
  • Was ist mir Merkwürdiges untergekommen?
  • Welche Frage hat man mir gestellt?
  • Mit welchem Problem hab ich mich rumgeschlagen?

… und daraus einen Artikel zu schreiben.

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E-Booklet „Rezepte schreiben“

Sabine Schlimm gibt einen Nachschlag. Nachdem ich kürzlich auf ihre interessante Artikelserie „Wie ein Kochbuch entsteht“ verwiesen habe, hat sie nun eine Anleitung veröffentlicht, wie man Rezepte schreibt. Sabine hat Verlagshintergrund und ist Kochbuchautorin, Lektorin + Bloggerin. Sie weiß, wovon sie spricht.

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11 x gegen den Blogger-Blues

Keine Lust auf’s Bloggen … 

Wenn man regelmäßig schreibt, meldet sich einfach immer mal dieser Blues. Vor zwei Jahren habe ich dazu schon mal ein kurzes Audio gemacht:

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Hier 11 Gegenmittel, die Ihre Schreiblust wieder anstacheln:

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Differenzieren: Feinheiten wahrnehmen

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Heute ist ja zum letzten Mal der einwöchige Kurztipp-Workshop gestartet. Zum Auftakt gehts natürlich mal wieder um die Themenwahl, mit der ja alles steht und fällt. Wenn wir übers Plankton-Thema sprechen spielt natürlich auch gleich die Arbeitstitel-Überschrift eine Rolle: Warum die Überschrift erst einmal für Sie da ist.

Dazu fiel mir gerade eine schöne kleine Übung für Sie ein … beziehungsweise eine Inspiration für Sie, wenn Sie grad was bloggen wollen, aber Ihnen kein Thema einfällt.

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Wie es garantiert schiefgeht, im So-nicht-Blickwinkel zu schreiben

Sehr populär sind „So geht’s garantiert schief“-Artikel und -Bücher. Das kann durchaus ein erfrischendes Format sein. Wenn wir Autoren uns dabei richtig fordern, dann vervielfacht sich dadurch sogar der Lesernutzen. Leider aber gehen Texte mit diesem Blickwinkel auch ganz schnell in die Hose. Das liegt an diesen drei großen Gefahren:

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Kleine Follower-Typologie

Auf Social Media-Plattformen wird ja viel um „Follower“ gebuhlt. Genau wie beim Newsletter wollen die meisten Aktiven möglichst viele „Verfolger“ haben. Doch das ist Quatsch und führt oft zum Nummernselbstbetrug, bei dem wir denken „viel ist gut“.

Viel entscheidender als eine möglichst hohe Anzahl ist die Qualität Ihrer Follower. Denn was nützen Ihnen Abertausende von Leuten, die Ihre Updates abonniert haben, wenn ein Großteil davon überhaupt nicht wahrnimmt, was Sie da ständig ins Internet blasen?

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