Alle Artikel mit dem Schlagwort: bloggen

Datenschutz: Warum ich einiges ausbaue und lösche

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) greift ab Mai, und ich gestehe: Ich habe bis vor kurzem gar nicht gecheckt, wie komplex das ist. Natürlich ist es nicht so ein Drama wie bei größeren Unternehmen, doch auch wir Kleinen müssen einen Berg an Details beachten, überprüfen und einbauen – weil sonst wieder einmal Abmahngefahr droht. Nur diesmal ist es drastischer.

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“Schlecht schreiben” gibt es nicht

Bei einigen mag sich jetzt Widerstand regen, weil es vermeintlich objektive Kriterien für besseres oder schlechteres Schreiben gibt. Eventuell hebt der Deutschunterricht von früher den Kopf und bellt was von Grammatik und Rechtschreibung. Mein ganz persönliches Universum sind EinzelunternehmerInnen, die für ihr Business schreiben. Viele meiner Kunden und Leser bloggen. Andere veröffentlichen immer mal Fachartikel oder schreiben ihre Selbstdarstellung. In den bald zwanzig Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich kaum jemanden getroffen, der wirklich schlecht geschrieben hat. Seltene Ausnahmen sind Leute, die beim Sprechen konsequent „wirr“ sind und nicht lang genug bei einem klaren Gedanken bleiben.

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„Tun Sie dieses! Lassen Sie jenes!“ – die Grenze zum Oberlehrer

Die einen scheuen sich, Klartext zu reden. Die anderen bloggen überhaupt nicht, weil sie eine Allergie dagegen haben, wenn ihnen andere „sagen, was sie zu tun haben“. Und wieder andere möchten dringend den Eindruck vermeiden, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Es ist sehr gut, sensibel für die eigene Wirkung zu sein! Denn auch, wenn das Motiv und die Inhalte noch so richtig und wichtig sind, kann es durchaus passieren, dass sie beim Leser nicht ankommen. Im Extremfall, weil er sich auf die Füße getreten fühlt.

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Kommentare und Themenwahl

Wer Texte veröffentlicht, bekommt Leserresonanz. In den meisten Medien ist diese Resonanz sehr klein, weil es umständlich ist, sich zu melden. Erscheint ein Artikel in einer Printzeitschrift, macht sich kaum jemand die Mühe, einen Leserbrief zu schreiben. Die wenigsten rufen bei einem Radiosender an. Wer auf einer „normalen“ Website einen Artikel veröffentlicht, den man nicht unmittelbar kommentieren kann, bekommt die eine oder andere E-Mail. Wenn du aber bloggst oder/und auf Social Media veröffentlichst, dann öffnen sich die Schleusen. Denn jetzt ist es einfach zu kommentieren und die Leser sind explizit dazu eingeladen, sich zu melden. Das ist prinzipiell eine schöne Sache:

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„Planktonisieren“ – ein Beispiel

Versuche grad ‚Medienfreiheit‘ zu verplanktonisieren. 😂 #istschonbaldabend? @Himbeerwerft — Christopher (@CEggenberger) 9. August 2017 Ich kenne Christopher nicht und ich weiß nicht genau, was er vorhat, aber ich hab gleich mal gefragt, ob ich seinen Tweet als Sprungbrett für einen Artikel nehmen darf. Ich darf. <3

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