Alle Artikel mit dem Schlagwort: Draht zum Leser

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Übung: Gib deinem Artikel einen bestimmten Ton!

Vor einem halben Jahr habe ich gefragt: Wie stehe ich, der Mensch, dazu? „Einzigartige, engagierte, vielseitige Texte, mit denen du deine Leser berührst, brauchen als wichtigste Zutat: Dich! Denn wie sehr dich dein Thema selbst berührt, entscheidet, wie du es anpackst – und rüberbringst.“ Jetzt fällt mir allerdings in Workshops immer wieder auf, dass Leute zwar im Konzept klar sagen, wie sie zum Thema stehen, ihr Text aber gar nicht danach klingt.

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Wie gut ist der Draht zu deinen Lesern [Kunden]?

EinzelunternehmerInnen verschenken die meisten Chancen, wenn Texte zu neutral ausfallen. Das gilt für alles, was du schreibst: Webtexte, Blog, Newsletter, Social Media. Je neutraler deine Schreibe ist, desto austauschbarer wirst du. Das ist fatal! Immerhin machen wir uns viel Arbeit, damit wir durch Texte bekannter werden und Aufträge bekommen. Doch wie entsteht „Draht“ eigentlich?

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Wasser predigen und Wein trinken?

Es gibt Selbstständige, die sich leider generell davor scheuen, zu bloggen oder in den Medien auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt allerdings viele, die unter ihren Möglichkeiten bleiben, weil sie zu generische Themen wählen, zu weit an der Oberfläche bleiben, sich zu wenig zeigen. Ein Grund dafür ist, dass sie so manches, von dem sie wissen, dass es gut wäre, selbst nicht tun.

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Bei heikleren Themen zum Tun anregen

Oft suchen LeserInnen ganz besonders Rat, wenn sie etwas belastet und sie nicht mehr weiter wissen. Ob es ein negatives Selbstbild ist, die schwierige Beziehung zu einem anderen Menschen, das Ziehen von Grenzen oder das Umgehen mit Krisen … Tipp-Texte in Blogs, Newslettern & Co. greifen zu kurz, wenn Informationen, Verständnis, machbare + konkrete Schritte fehlen. Der Leser fühlt sich alleine gelassen oder hat einfach nicht den Mut, etwas zu tun.

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„Dazu weiß ich nichts!“

In Workshops fällt mir oft auf, dass Kunden im ersten Anlauf zu zurückhaltend denken: Sie nehmen ein sicheres Thema. Sie sind eher beschreibend unterwegs. Sie setzen eine niedrige Latte, was der Text beim Leser bewirken soll. Wenn ich dann sage „schau, du könntest auch“ oder nachbohre „wie ist das und das genau“, „was könntest du dem Leser da und dazu noch sagen?“ kommt oft ein „Das weiß ich nicht!“

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Die Zielgruppe versehentlich abwatschen

Es gibt Texte, bei denen jemand nicht so gut wegkommt: Du rückst Lesern auf die Pelle, legst den Finger in eine Wunde oder regst dich über etwas auf. Super! Bloß nicht ständig mit Samthandschuhen schreiben! So lassen sich ungünstige Verhaltensweisen und Missstände richtig an der Wurzel packen. Es ist gut, Leser immer mal mit etwas zu konfrontieren.

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Realistische Zeitangaben

Blog- und Newsletterartikel, Seminarunterlagen, Selbstlernkurse, Bücher sind mit Versprechungen und praktischen Übungen gepfeffert, die mit einem Zeitrahmen verknüpft sind. Sehr oft sind diese Zeiten allerdings unrealistisch. – Das ist sozusagen ein Dauerbrennerthema, das mir gerade mal wieder gehäuft unterkommt. Darum schauen wir uns das heute mal näher zusammen an: • Du gibst ein Versprechen, das du eigentlich nicht geben kannst. • Du gehst zu sehr von dir aus. • Du packst zu viel Zeug in zu wenig Zeit.

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5 Leser-Reaktionen, die es zu vermeiden gilt

Schreiben Selbstständige über ihr Fach, sind sie meist total mit sich beschäftigt: Ich will über ein bestimmtes Thema schreiben. Ich will dieses und jenes erreichen. Wie mache ich das am besten? Dazu kommt, dass wir mit unserem Expertenkopf eine ganz eigene Sicht auf die Dinge haben. Sehr oft gerät der Leser, dem der Text ja was bringen soll, total in den Hintergrund.

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