Alle Artikel mit dem Schlagwort: Draht zum Leser

Stilmittel: Ich-Form

Wenn Sie Tipp-Texte schreiben – für Ihr Blog, einen Newsletter, Bücher oder Trainingsunterlagen – dann bietet sich manchmal die Ich-Form an: Man möchte ein Thema praxisnaher machen. Man konstruiert ein Beispiel aus der Eigenperspektive. Man will den Leser an seine Gedanken, Erfahrungen oder Verhaltensweisen hinführen. Es stimmt, dass die Ich-Form das wunderbar unterstützen kann. Sie kann aber genau das Gegenteil bewirken.

weiterlesen

Rumkommandieren!

Viele tun sich Tipp-Texten schwer, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben. Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist. Das gilt auch für Appelle.

weiterlesen

Formulierungsverrenkungen

Auf typische Schreibmacken gehe ich immer wieder ein: Kurze Sätze sind besser als lange. Hauptwörter in Verben auflösen. Aufzählungen nicht mitten im Satz. und und und Natürlich ist das immer nur eine Erinnerung. Denn das wissen Sie ja alles. Wie kann es dann aber sein, dass sich immer wieder die gleichen Formulierungsverrenkungen einschleichen? Sogar bei Stammkunden von mir, die auf den Plauderton sensibilisiert sind?

weiterlesen

„Wer will das lesen?“ (Teil 2)

Das innere Stimmchen „Wer will das lesen?“ deutet nicht einfach nur auf Selbstzweifel hin. Es gibt sehr viele Gründe dafür – und je nachdem, was gerade vorliegt, gibt es unterschiedliche Lösungswege. Im ersten Teil ging es um eine pessimistische Ader und die weit verbreitete Verunsicherung, weil schon alles gesagt scheint. Außerdem haben wir darüber gesprochen, dass man manchmal das Thema selbst nicht spannend findet oder schlichtweg keine Lust hatte beim Schreiben. Dazu kommt, dass viele ihre Schreibe uninteressant finden. Aber es gibt noch weitere Facetten:

weiterlesen

„Wer will das lesen?“ (Teil 1)

Wenn ich für jedes Mal, wo ich diese Bemerkung höre, 50 Cent bekommen würde, hätte ich mir bereits die Villa Cognac gebaut.* Aber schauen wir mal näher hin. Denn wann immer Sie sich diese Frage stellen, gibt es einen ganz bestimmten Grund, der Sie weiterbringen kann. Es ist zu kurzsichtig, das nur mit Selbstzweifeln abzutun. Übrigens: Auch bei selbstbewussten Textprofis meldet sich dieses innere Stimmchen gerne mal. Hinter diesem „Wer will das lesen?“ können ganz unterschiedliche Nuancen stecken. Mir fallen spontan diese zehn ein:

weiterlesen

Das verflixte Leseverhalten

Immer wieder ist in meinem Blog ja die Rede vom Lesernutzen und davon, sich in seine Leser hineinzuversetzen. Natürlich ist Ihnen eh klar, wie wichtig dieser Perspektivenwechsel ist. Gerade im Business, wo wir ganz genau wissen, worum und wie etwas geht – unsere Leser aber nicht unbedingt. Als Autoren können wir uns reinhängen und alles richtig machen:

weiterlesen

Zielgruppenmischmasch

Im August hat sich eine Zecke an mir festgebissen. Natürlich habe ich das erst am Samstagvormittag gemerkt und musste daher in die Bereitschaftspraxis beim Krankenhaus. Zwei Stunden warten für zwei Minuten. Hilftjanix. Jedenfalls sitze ich und sitze und irgendwann lese ich vor lauter Verzweiflung alles, was rumliegt. Da fällt mein Blick auf eine Zeitschrift für Ärzte und Patienten. Sofort war mir klar: Das funktioniert nicht.

weiterlesen

Der APFEL-Korrespondenz-Check

Wissen tun wirs alle: die Leserperspektive ist das, was zählt. Erst recht bei der Korrespondenz. Denn hier transportieren Sie Ihre Arbeitsweise, Ihr Know-how, Ihre Effizienz. Außerdem beeinflusst eine gute Korrespondenz auch, wie viele Aufträge Sie erhalten und wie reibungslos die Zusammenarbeit verläuft. Prüfen Sie Ihre E-Mail bzw. Ihren Brief am besten vor dem Abschicken mit dem APFEL-Check:

weiterlesen