Alle Artikel mit dem Schlagwort: Entstehungsprozess

Den Text vorausdenken

Nachher treffe ich mich mit einer Freundin. Vorher habe ich ein paar Besorgungen zu erledigen. Dafür könnte ich aus dem Haus gehen, ohne zu überlegen. Ich gehe einfach mal nach rechts, grobe Richtung zur U-Bahn. Da kommt dann irgendwann ein Bäcker und dann werde ich schon sehen, was ich als Nächstes besorge. Auf diese Weise komme ich irgendwie ans Ziel. Es wird auf jeden Fall länger dauern und wenn ich ungeschickt bin, schleppe ich mich total ab, zum Beispiel weil ich den schweren Packen Papier zuerst besorge und dann in die nächsten Läden wuchten muss. Oder weil ich die zehn Rollen Klopapier unterm Arm geklemmt halte, während ich Obst aussuche.

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Wichtigstes Gut: Die Aufmerksamkeit Ihrer Leser

Sie haben ein spannendes Thema. Die Überschrift weckt Interesse, der Leser liest … doch wie weit kommt er? Unsere Aufgabe beim Schreiben ist es, dafür zu sorgen, dass das Lesen von der Überschrift bis zum Schluss möglichst flüssig gelingt. Immer dann, wenn das Gehirn unserer Leser über etwas stolpert, unterbrechen wir diesen Lesefluss – und behindern damit auch das Verstehen.

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Von der Idee zum Buch: Der Weg

Momentan bin ich ja am Lesen meines neuen Buches, das im März erscheint. Es ist aus dem ersten Lektoratsdurchgang zurückgekommen. Ein guter Anlass, mal den typischen Weg zu schildern (zumindest „typisch“, was Ratgeber angeht): Zuerst haben Sie eine Buchidee. Jetzt fangen Sie aber nicht einfach an mit dem Schreiben, sondern Sie erstellen ein detailliertes Konzept. Mit diesem Konzept suchen Sie einen Verlag, der das Buch mit Ihnen machen möchte:

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