Schlagwort: Expertenkopf

Kümmer dich immer erst ums Was!

Ihr kennt diese zwei Empfehlungen, die ich immer wieder betone:

– Bevor Ihr das erste Wort schreibt, immer konzipieren.
– Formulieren stört das Konzipieren.

Wenn Ihr einen Business-Relaunch oder eine Website plant, einen Newsletter, einen Flyer, ein Seminar, ein Buch oder was auch immer, dann ist es GIFT, wenn Ihr sofort mit dem Schreiben loslegt.

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Gehst du zu sehr von dir aus?

Wenn mich irgendwas belastet, ziehe ich mich zurück. Ich will nicht darüber reden, brauche keine Meinungen und Ratschläge, sondern ich möchte mich einfach selbst sortieren.

Vielleicht nickst du jetzt, weil du auch so tickst. Vielleicht ist es aber bei dir ganz anders und du brauchst sofort andere Menschen, wenn dich was bedrückt. Weil du emotional überwältigt bist. Weil du dir einen fremden Blick wünschst. Weil du gerne erst mal gemeinsam schimpfen oder jammern willst, um den Kopf klar zu bekommen. Vielleicht würdest du gerne mit jemandem reden, aber kannst dich schlecht öffnen – besonders, wenn es persönlich ist. Oder du hast niemanden, der dir gerade näher steht …

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Überleiten

Es gibt viele Gründe, warum die Aufmerksamkeit stolpert.

Mal ist es ein zu komplizierter Satzbau oder ein unbekanntes Wort oder oder oder. Ganz oft sind es unvermittelte Gedankensprünge im Text: Da hat sich der Autor was gedacht und in seinem Kopf ist alles total schlüssig, doch es gibt keine Überleitung für uns Leser, die uns darauf vorbereitet, was jetzt kommt.

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E-Booklet „Rezepte schreiben“

Sabine Schlimm gibt einen Nachschlag. Nachdem ich kürzlich auf ihre interessante Artikelserie „Wie ein Kochbuch entsteht“ verwiesen habe, hat sie nun eine Anleitung veröffentlicht, wie man Rezepte schreibt. Sabine hat Verlagshintergrund und ist Kochbuchautorin, Lektorin + Bloggerin. Sie weiß, wovon sie spricht.

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Substanz

Vor vier Jahren habe ich schon mal über Substanz gebloggt – Where’s the beef? Doch weil der Artikel etwas wenig Substanz hat, schaufle ich jetzt noch mal eine Schippe Mehrwert auf dieses wichtige Thema.

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Logisch! – Schlüssiger schreiben

Das wichtigste Gut ist ja die Aufmerksamkeit unserer LeserInnen: Wir müssen dafür sorgen, dass sie ganz flüssig von oben bis unten lesen, ohne dass das Hirn stolpert. Wie schnell das passiert, habe ich hier gezeigt.

Heute geht es um Schlüssigkeit. Wenn ich gleich von „Logik“ rede, meine ich das ganz umgangssprachlich:

  • Kommt der Leser noch mit?
  • Kann er einzelne Informationen, Argumente und Schritte nachvollziehen?

Ist Ihr Text aus seiner Sicht also logisch?

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„Das ist wie von Dr. Jekyll und Mr. Hyde geschrieben“

… habe ich kürzlich zu einer Workshopteilnehmerin gesagt. Tatsächlich sage ich das ziemlich oft. Denn es kommt total oft vor.

Ja, was ist denn da gemeint?

Es ist dieser Effekt, wenn man das Gefühl hat, ein Text ist von zwei verschiedenen Leuten geschrieben, die total extreme Stile haben:

  • Der eine ist ganz locker, normal im Plauderton unterwegs.
  • Der andere hölzert und umständlicht sich durch einen Bürokratenton.

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5 Dinge, die für Ihre Leser schnell anstrengend werden können

Wenn Sie bloggen, einen Newsletter verschicken oder einen Ratgeber schreiben, verschenken Sie ja Wissen. Idealerweise sind das nicht nur irgendwelche nüchternen Informationen, sondern Denkanstöße und handfeste Tipps, die Ihre Leser sofort umsetzen können.

Heute fasse ich fünf zentrale Punkte zusammen, die ich immer wieder in Workshops sehe. Kein Wunder! Denn das sind Sachen, die sich ganz schnell einschleichen, und die wir wegen unseres Expertenkopfes oft einfach nicht bemerken.

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Gehirn – Fluch und Segen

Hin und wieder erwähne ich es: Jeder, der einigermaßen strukturiert etwas erzählen kann, kann auch schreiben lernen. Was nicht nur beim Konzipieren logisch und lesefreundlich aufgebauter Texte hilft, sondern auch sofort den Plauderton hervorbringt. Was die ganze Sache noch flotter macht. Ein positiver Teufelskreis sozusagen.

Jetzt ist natürlich das Schreiben für die meisten von uns ein ganz anderes Paar Stiefel. Abgesehen davon, dass wir dabei gerne die Sache komplizierter machen, als sie ist, stellt uns unser Expertenkopf schnell mal ein Bein:

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Wie es garantiert schiefgeht, im So-nicht-Blickwinkel zu schreiben

Sehr populär sind „So geht’s garantiert schief“-Artikel und -Bücher. Das kann durchaus ein erfrischendes Format sein. Wenn wir Autoren uns dabei richtig fordern, dann vervielfacht sich dadurch sogar der Lesernutzen. Leider aber gehen Texte mit diesem Blickwinkel auch ganz schnell in die Hose. Das liegt an diesen drei großen Gefahren:

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