Alle Artikel mit dem Schlagwort: formulieren

Selbsteinschätzung zum Ankreuzen – Die Gegenüberstellung

Da einige von euch gerade Online-Kurse schreiben oder einen Ratgeber anpeilen, hier eine Variante für die Selbsteinschätzung zum Ankreuzen: Bei der Gegenüberstellung entscheidet sich der Leser für eine klare Tendenz. Die Skala in der Mitte kann natürlich weiter abgestuft sein, sofern es der Aussagekraft dient. Das hängt immer davon ab, was genau abgefragt wird und wie deine Auswertung aussieht.

weiterlesen

Besser auf die Zunge beißen (3): Eskalieren

Über mein Berufsleben hinweg war ich gelegentlich für Reklamationsmanagement zuständig: Als Angestellte kümmerte ich mich einmal freiwillig ein Vierteljahr um sämtliche Beschwerden meiner ganzen Abteilung, um die Scheu davor zu verlieren und besser damit umzugehen. Als Selbstständige hatte ich kleine Einzelunternehmen, die auf teils harsche Beschwerden antworten mussten. Je nach Branche standen größere Aufträge auf dem Spiel, etwa bei einem Hausmeisterservice, der viele Objekte betreute, und gegenüber Auftraggebern Stellung beziehen musste, wenn sich Mieter verschiedener Anlagen beschwerten. In solchen Fällen steht nicht nur eine Kundenbeziehung auf der Kippe, sondern meist hängt mehr dran: weitere Aufträge; entgehende Empfehlungen oder sogar ein beschädigter Ruf, wenn angepisste Kunden ihre Sicht der Dinge teilen – gerade in Zeiten des Internets. Es geht aber auch um die eigenen Nerven, das Trüben der Laune und die Souveränität, die man sich in diesen Angelegenheiten oft wünscht.

weiterlesen

Standpunkt zeigen: Ein Vorurteil geraderücken

In jedem Fachgebiet gibt es Überzeugungen, die man nicht teilt: Entweder etwas, das in der Branche als Wahrheit verkauft wird – oder Klischees, Vorbehalte, Schubladen potenzieller Kunden. Das ist hervorragendes Futter für Artikel: Mit einem Vorurteil aufräumen oder dich von einer typischen Denke distanzieren, die dir auf den Keks geht! Bevor du ein Vorurteil geraderücken kannst, musst du dir der Qualität deines Widerspruchs bewusst werden.

weiterlesen
Tastatur

Besser auf die Zunge beißen (2): Schwächen und verwässern

Im ersten Teil ging es darum, beim Antworten darauf zu achten, unerwünschten Aufwand zu vermeiden: Treibe ich den Dialog voran, obwohl ich ihn beenden will? Ein weiterer Grund, sich so manches Mal besser auf die Zunge zu beißen, ist das Verwässern. Auch wenn ich in dieser Artikelreihe speziell auf das Antworten eingehe, gilt die Verwässerungsfalle generell – darum poche ich so sehr darauf, nicht ins Blaue zu schreiben, sondern vorab zu konzipieren, um mir darüber klar zu werden, worauf ich als AutorIn hier und jetzt hinaus will und was der Leser wissen, können oder tun soll. Das versetzt mich zudem in die Lage, dass ich klar gewichten und zielgerichtet argumentieren, also sehr viel straffer + überzeugender sein kann.

weiterlesen

Antworten: Manchmal ist es besser, sich auf die Zunge zu beißen

Heute lade ich euch ein, ein wenig aufmerksamer zu sein, wie Ihr antwortet: Das gilt für alles – eure Korrespondenz, Kommentare auf Social Media und Gespräche. Es geht mir um einen ganz bestimmten Aspekt: Den unerwünschten Aufwand, der durch manche Korrespondenz entstehen kann, wenn man nicht aufpasst, wie man antwortet. Bei schriftlichen Antworten habt Ihr einen großen Vorteil: Ihr könnt aktiv den Pausenknopf drücken und eine Runde überlegen, bevor Ihr die Antwort losschickt. Natürlich können wir jetzt nicht auf sämtliche Details eingehen, doch lasst mich die Thematik einfach mal ein wenig ausleuchten:

weiterlesen

7 x straffen üben

Wer im Schreibcoaching war oder fleißig im Blog mitliest, weiß, dass bei mir die eigentliche Arbeit vor dem Schreiben passiert: Wir starten mit einem klaren Plankton-Arbeitstitel, stellen klare Weichen für den Text und denken die Kerninhalte voraus. Dann ist es Zeit für den Quick & Dirty-Entwurf. Details zu den empfohlenen Etappen gibt es in den Schreib-Basics. Erst wenn der Entwurf fix und fertig ist, geht es ans Polieren. Neben Hübschmachen und Korrekturen solltest du immer gezielt straffen. Denn wenn du deine Texte regelmäßig zusammenzurrst, übst du automatisch, wie du … deine Texte lesefreundlicher machst, kraftvoller und vielseitiger formulierst, den Nutzen verdichtest.

weiterlesen

7 x Lichtblicke schenken

Eine surreale Situation, schrieb mir ein lieber Kunde. Genau das trifft es! Von heute auf morgen ist alles unbekannt, unvorstellbar und unberechenbarer. Alle paar Tage verändert sich die Lage. Das bedeutet auch, dass Corona – die Entwicklung, Beeinträchtigung, Sorgen und Ängste – immer beherrschender werden. Wo man hinliest, hinschaut, mit wem man redet – es scheint nur noch ein Thema zu geben. Den Rest erledigt der eigene Kopf, wo das Sorgenvolle mehr oder weniger dominiert und weitere Blüten treibt. Darum lasst uns in der zweiten Folge von 7 x 7 Lichtblicke schenken!

weiterlesen
Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Download „Auf Zeile schreiben“

Vor einigen Jahren habe ich bereits darüber gebloggt, wie hilfreich es ist, hin und wieder Informationen oder Tipps mit der gleichen Zeilen-Anzahl zu schreiben. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern du trainierst damit drei wichtige Schreibfähigkeiten für Blog- und Newslettertexte: relevante Kerninhalte auszuwählen verständlich auf den Punkt zu kommen Argumente gleichmäßig zu gewichten Heute bekommst du dazu ein PDF mit fünf verschiedenen Übungen, die du vielseitig variieren kannst. Aber Achtung: Die gleiche Zeilen-Anzahl einzuhalten UND dafür zu sorgen, dass jeder Abschnitt wirklich gehaltvoll ist, ist anspruchsvoller, als es aussieht! Genau darum ist es so wichtig, das immer wieder mal zu üben und nicht nur ein einziges Mal zu machen. Übungen „Auf Zeile schreiben“ herunterladen (PDF)  

weiterlesen

Selbsteinschätzung zum Ankreuzen – drei wichtige Hinweise

Es ist eine wunderbare Idee, mit Ankreuz-Fragen beim Reflektieren zu helfen. Gerade für Selbstlernkurse, in Büchern oder als Download-Zuckerl im Blog eignen sich kurze Ankreuz-Elemente oder ausgefeilte Selbst-Checks ganz hervorragend: Der Leser kommt direkt ins Tun und als AutorIn kannst du viel stärker steuern, dass am Ende auch wirklich relevante Aha-Erkenntnisse rauskommen. Immerhin ist dein Leser hier auf sich selbst gestellt. Er soll also nicht einfach nur ein bisschen was ankreuzeln, sondern am Ende wirklich etwas erfahren haben, was er so genau vorher noch nicht auf dem Schirm hatte. Und das wird leider zu stark unterschätzt!

weiterlesen