Schlagwort: konkret werden

Keine gute Idee: Aufsatz-Struktur bei Ratgebern

Die meisten von uns schreiben Artikel. Ein umfassenderes Schreibprojekt, wie ein Ratgeber oder ein Selbstlernkurs, ist daher ungewohnt. Plötzlich habe ich Hunderte von Seiten vor mir.

In meinen Buchkonzept-Coachings und wenn ich Ratgeber bis zum Manuskript begleitet habe, hatte ich es sehr oft, dass meine Kunden bei der Struktur zu linear denken.

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„Faktoren“

Über den XX-Artikel habe ich schon oft gebloggt, zum Beispiel hier, hier, hier und hier. Das XX steht dabei für eine Anzahl, z. B.

  • 3 Gründe, warum Sie im ersten Bewerbungsgespräch nicht sofort nach dem Gehalt fragen sollten
  • 6 simple Tipps, wie du dein Gegenüber freundlich unterbrechen kannst, wenn es dich ohne Punkt und Komma zuschwallt
  • 10 absolute Don’ts beim ersten Date

Ich will dir bei dieser Art von Themen das Wörtchen „Faktoren“ ans Herz legen. Denn die bringen dich dazu, jedes Thema deutlicher zu sortieren.

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Früher, jetzt, künftig: Persönliche Entwicklung

Jeder von uns macht Entwicklungen durch: Wir verändern uns mit der Zeit. Bestimmte Vorkommnisse und Lebensphasen prägen uns. Und, wie Nietzsche schon sagte: „Der denkende Mensch ändert seine Meinung“.

Früher war ich/war es so – heute ist es so
+
Heute ist es so – künftig soll es so werden

… das sind die beiden Ansätze, wenn du ein Thema suchst, das eine Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Natürlich kannst du das allgemeiner thematisieren, z. B. wenn sich in einer Branche oder Generation etwas verändert hat. Heute wollen wir aber ganz persönlich bleiben. Hier einige Sprungbretter, die dich auf Themen bringen.

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Du planst zu bloggen oder willst ein bestehendes Blog neu ausrichten?

Überlegst du, endlich mit einem Blog zu starten? Oder hast du eins, aber irgendwie scheint es nichts zu bringen? Vielleicht läuft es super, aber du musst dich immer öfter zum Bloggen zwingen?

Im „Coronajahr“ kommt hinzu, dass sich viele EinzelunternehmerInnen aktiv verändern. Manche von uns verlagern ihre Leistungen ein wenig, weil das Bisherige gerade nicht mehr so richtig zieht. Andere nutzen die ungewollte Flaute dazu, ihrem Business frischen Wind einzuhauchen.

Bei einem Blog heißt das, ganz von vorne anzufangen und dir Gedanken zu machen, wozu du überhaupt Mitteilungsdrang hast!

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Themenidee: Die negative Eigenschaft, die positiv ist

Du nimmst eine Eigenschaft, die man eher als negativ oder hinderlich versteht, und zeigst auf, welche nützlichen Aspekte drinstecken:

  • Indem du sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtest
  • oder aufdröselst, inwiefern die negative Eigenschaft in einem gewissen Kontext ganz oder teilweise zur Stärke wird.

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„Ich bin blockiert!“

Der Begriff „Schreibblockade“ ist mir nicht sonderlich sympathisch, denn zum einen betoniert man für sich, dass nichts geht – ICH bin blockiert. Zum anderen reagiert man oft darauf, indem man es entweder bleiben lässt, auf sich schimpft oder versucht, sich irgendwie zum Schreiben zu motivieren.

Der eigentlich gute Tipp, nach einer Pause wieder dranzugehen, ist nicht immer die beste Wahl! So manches Schreibprojekt wird auf diese Weise geschoben und geschoben und geschoben … so macht sich neben dem Rumeiern zusätzlich eine Unlust breit.

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Themenidee und mehr Tiefe: Warum hängt das zusammen?

Zusammenhänge bewusst machen und sie näher erklären, bringt mehr Tiefe in deine Texte:

  • LeserInnen verstehen, dass und wie etwas miteinander verbunden ist.
  • Anstatt nur zu sagen, was man tun und lassen sollte, kannst du stärker aus deiner Praxis schöpfen: Wer erklären und untermauern kann, warum etwas relevant ist, zeigt sehr viel mehr Know-how + Erfahrung.
  • Zudem liegt in der Begründung oft die Motivation, etwas auszuprobieren (zumindest, etwas stärker darauf zu achten).

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Flyer (Teil 2): Konzipieren – die Inhalte der Faltung entsprechend zuordnen

Im ersten Teil ging es darum, zuerst das Wo, Wie, Was zu entscheiden.

Anschließend hast du dir einen Dummy gebastelt. Nimm dir deine Ergebnisse vor und entscheide jetzt, welche Informationen auf welche Seite kommen.

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Flyer (Teil 1) – Bevor du schreibst: Das Wo, Wie, Was entscheiden

Der größte Fehler, Ihr wisst es schon, ist das Vorpreschen: „Ich brauche einen Flyer“ … und schon geht das wilde Getexte los.

Handbremse rein! Bitte vorausdenken!

Bei Flyern haben sich drei Bausteine bewährt, zu denen du dir vorab Gedanken machen und einige Entscheidungen treffen solltest:

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Besser auf die Zunge beißen (3): Eskalieren

Über mein Berufsleben hinweg war ich gelegentlich für Reklamationsmanagement zuständig: Als Angestellte kümmerte ich mich einmal freiwillig ein Vierteljahr um sämtliche Beschwerden meiner ganzen Abteilung, um die Scheu davor zu verlieren und besser damit umzugehen. Als Selbstständige hatte ich kleine Einzelunternehmen, die auf teils harsche Beschwerden antworten mussten. Je nach Branche standen größere Aufträge auf dem Spiel, etwa bei einem Hausmeisterservice, der viele Objekte betreute, und gegenüber Auftraggebern Stellung beziehen musste, wenn sich Mieter verschiedener Anlagen beschwerten.

In solchen Fällen steht nicht nur eine Kundenbeziehung auf der Kippe, sondern meist hängt mehr dran: weitere Aufträge; entgehende Empfehlungen oder sogar ein beschädigter Ruf, wenn angepisste Kunden ihre Sicht der Dinge teilen – gerade in Zeiten des Internets. Es geht aber auch um die eigenen Nerven, das Trüben der Laune und die Souveränität, die man sich in diesen Angelegenheiten oft wünscht.

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