Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kritik

Vorsicht: Zurückhaltung!

Oft begegnet mir bei Kunden die Sorge, dass sie besserwisserisch rüberkommen könnten: wie so ein Oberlehrer, der sagt, was man zu tun hätte. Ich bin schon darauf eingegangen, warum diese Angst unbegründet ist (und eher eine Stilfrage). Schauen wir uns heute mal das Gegenteil ein: Zu große Zurückhaltung ist nämlich genauso problematisch!

weiterlesen

Ratgeber schreiben: Test-Leser?

Stefanie schreibt: „Ich frage mich, welche Fragen ich Testlesern für mein zweites Buch sinnvollerweise stelle …“ Fangen wir ein wenig vorher an. Wie so vieles, ist das Probelesen nämlich komplexer. Neben der Frage, ob man das überhaupt braucht, gibt es ein paar Kriterien, die relevant dafür sind, den richtigen Leuten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen.

weiterlesen

Ihre innere Stimme hat was zu sagen!

Beim Schreiben meldet sich gerne mal was: Manchmal ist es das dubiose Gefühl, dass an irgendeiner Stelle was noch nicht stimmt, mitunter ist es ein warnendes Stimmchen. Bei einigen ist es ein harscher Kritiker. Diese innere Stimme hat was zu sagen. Also bitte nie abtun! Es ist ein Zeichen, dass man gemerkt hat, dass was noch nicht passt.

weiterlesen

Polarisieren

Rap-Musik, Mario Barth, Esoterik, Rauchen, Stereotypen über Frauen und Männer … es gibt Themen, die polarisieren. Da gibt es dann meistens kein neutrales Mittelfeld, sondern gespaltene Lager. Das gilt für Geschmack, Vorlieben, Humor und unsere Werte. Natürlich gilt es auch für Sprache.

weiterlesen

5 Gründe fürs Zerknüllen

Erst gestern habe ich zu einer meiner Teilnehmerinnen im Buchkonzept-Workshop gesagt: „Wenn das jetzt ein Blatt Papier wäre, würde ich dir empfehlen, es zu zerknüllen und lieber von vorne anzufangen.“ Zerknüllen ist tatsächlich oft die beste Lösung, wenn man nicht zufrieden ist, mit dem, was man da gerade fabriziert hat. Und zwar darum:

weiterlesen

Gefasst sein auf: Leser-Reaktionen

Sie können sich das tollste Thema aussuchen, eine klare Zielgruppe vor Augen haben und das, was Sie vermitteln möchten, versiert beschreiben. Tatsache ist: Ihre Leserschaft ist so individuell wie Schneeflocken. Naja, okay, nicht ganz so unterschiedlich wie Schneeflocken, denn es gibt durchaus Standards, in die man Lesergedanken und –reaktionen grob einordnen kann. Führen Sie sich immer vor Augen, wie verschieden Ihre Leserschaft ist, denn nur dann:

weiterlesen