Schlagwort: polarisieren

Sich einlassen üben

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Es gibt Themen, die polarisieren. Oft sind es aber andere Menschen mit aus unserer Sicht festgefahrenen, falschen oder sogar hirnrissigen Ansichten, die uns wahnsinnig machen.

Kommt dann noch eine bestimmte Art dazu, löst das schnell eine Anti-Reaktion aus, die gar nicht mehr so viel mit dem Thema zu tun hat. Jeder von uns kennt Leute, die

  • die Wahrheit für sich gepachtet haben,
  • missionieren wollen,
  • einen als dumm hinstellen
  • oder ein schlechtes Gewissen machen.

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Ironie: Fallstricke beim Schreiben

Es kann ein sehr gutes Stilmittel sein, ironisch über etwas zu reden oder den Lesern einen bestimmten Blickwinkel “verquer” vor Augen zu führen. Doch genau wie im Gespräch, kann Ironie beim Schreiben gewaltig nach hinten losgehen.

Wann immer du deinen Standpunkt nicht klar genug aussprichst, wirst du schneller missverstanden.

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Flow-Chart: Soll ich auf meiner Website duzen?

Formular-Symbol Bleistifte

Immer wieder erlebe ich Selbstständige im Zwiespalt, was die Anrede angeht: Das Du ist immer mehr auf dem Vormarsch, manche fühlen sich sogar unter Druck. Andere duzen frischfröhlich vor sich hin, aber wehe ich frage „Ja, wie ist das denn im Alltag? Duzt du deine Kunden denn da auch?“

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Was bringts deinem Leser?

Über Leser-Reaktionen, auf die man gefasst sein sollte, die es zu vermeiden gilt und was daran ungut ist, wenn deine LeserInnen denken „Warum sollte ich?“ habe ich schon geschrieben.

Wie wichtig es ist, so richtig handfesten Nutzen reinzubringen, ist ständig Thema – hier im Blog, in meinen Workshops und Coachings. Denn der tollste Text bringt nichts, wenn er nichts bringt. 😉

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Beachtenswertes bei Beispielen (2)

Im ersten Teil habe ich angekündigt, dass es ganz leicht passiert, dass du mit Beispielen das Gegenteil erreichst. Anstatt das Verstehen zu stärken, können sich Beispiele sogar negativ auswirken:

  • Sie können die Identifikation stören.
  • Wenn es ganz blöd läuft, verärgerst du LeserInnen sogar.

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Rumkommandieren!

Viele tun sich Tipp-Texten schwer, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben. Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist. Das gilt auch für Appelle.

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Polarisieren

Rap-Musik, Mario Barth, Esoterik, Rauchen, Stereotypen über Frauen und Männer … es gibt Themen, die polarisieren. Da gibt es dann meistens kein neutrales Mittelfeld, sondern gespaltene Lager. Das gilt für Geschmack, Vorlieben, Humor und unsere Werte. Natürlich gilt es auch für Sprache.

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Gefasst sein auf: Leser-Reaktionen

Sie können sich das tollste Thema aussuchen, eine klare Zielgruppe vor Augen haben und das, was Sie vermitteln möchten, versiert beschreiben. Tatsache ist: Ihre Leserschaft ist so individuell wie Schneeflocken. Naja, okay, nicht ganz so unterschiedlich wie Schneeflocken, denn es gibt durchaus Standards, in die man Lesergedanken und –reaktionen grob einordnen kann. Führen Sie sich immer vor Augen, wie verschieden Ihre Leserschaft ist, denn nur dann:

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So filtern Sie sich unbemerkt Leser weg

Wenn Sie einen Artikel schreiben, dann überlegen Sie sich ein gutes Thema, Sie packen idealerweise richtig viel Nutzen für Ihre Leser rein – und vielleicht grübeln Sie länger über einer besonders neugierigmachenden Überschrift. Damit haben Sie prinzipiell die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe, doch jetzt geht es um die Wurst: Bleiben Ihre Leser dran? Lesen sie Ihren Text bis zum Ende durch?

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