Alle Artikel mit dem Schlagwort: polarisieren

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Übung: Die andere Seite sehen

Nimm ein Thema, zu dem du eine starke Meinung in eine bestimmte Richtung hast. Das kann etwas sein, von dem du total überzeugt bist, oder was, bei dem sich dir die Zehennägel kräuseln, weil du es hirnrissig, weltfremd oder ignorant findest. Besonders gutes Futter bieten Themenbereiche, die generell polarisieren:

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Kommentare und Themenwahl

Wer Texte veröffentlicht, bekommt Leserresonanz. In den meisten Medien ist diese Resonanz sehr klein, weil es umständlich ist, sich zu melden. Erscheint ein Artikel in einer Printzeitschrift, macht sich kaum jemand die Mühe, einen Leserbrief zu schreiben. Die wenigsten rufen bei einem Radiosender an. Wer auf einer „normalen“ Website einen Artikel veröffentlicht, den man nicht unmittelbar kommentieren kann, bekommt die eine oder andere E-Mail. Wenn du aber bloggst oder/und auf Social Media veröffentlichst, dann öffnen sich die Schleusen. Denn jetzt ist es einfach zu kommentieren und die Leser sind explizit dazu eingeladen, sich zu melden. Das ist prinzipiell eine schöne Sache:

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Was bringts deinem Leser?

Über Leser-Reaktionen, auf die man gefasst sein sollte, die es zu vermeiden gilt und was daran ungut ist, wenn deine LeserInnen denken „Warum sollte ich?“ habe ich schon geschrieben. Wie wichtig es ist, so richtig handfesten Nutzen reinzubringen, ist ständig Thema – hier im Blog, in meinen Workshops und Coachings. Denn der tollste Text bringt nichts, wenn er nichts bringt. 😉

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Rumkommandieren!

Viele tun sich Tipp-Texten schwer, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben. Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist. Das gilt auch für Appelle.

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Polarisieren

Rap-Musik, Mario Barth, Esoterik, Rauchen, Stereotypen über Frauen und Männer … es gibt Themen, die polarisieren. Da gibt es dann meistens kein neutrales Mittelfeld, sondern gespaltene Lager. Das gilt für Geschmack, Vorlieben, Humor und unsere Werte. Natürlich gilt es auch für Sprache.

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Gefasst sein auf: Leser-Reaktionen

Sie können sich das tollste Thema aussuchen, eine klare Zielgruppe vor Augen haben und das, was Sie vermitteln möchten, versiert beschreiben. Tatsache ist: Ihre Leserschaft ist so individuell wie Schneeflocken. Naja, okay, nicht ganz so unterschiedlich wie Schneeflocken, denn es gibt durchaus Standards, in die man Lesergedanken und –reaktionen grob einordnen kann. Führen Sie sich immer vor Augen, wie verschieden Ihre Leserschaft ist, denn nur dann:

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