Schlagwort: Selbstbewusstsein

Über sich in der dritten Person schreiben

Vorhin bin ich über einen fast zehn Jahre alten, minikurzen Artikel hier im Blog gestolpert: „Soll man von sich in der dritten Person schreiben?“. Da das ein absoluter Dauerbrenner ist, hab ich den alten Beitrag gelöscht und greife die Frage mal differenzierter auf.

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Schreib deine Preise hin!

Am Wochenende war ich auf einem Künstlermarkt. Gut die Hälfte der Stände hatte keine Preise dastehen. Mit einer Ausstellerin kam ich deswegen ins Gespräch. Sie hatte drei selbst gemalte Bilder, darunter ein großformatiges mit einem Astronauten.

Meine Schätzung, was das Bild kosten wird: mindestens 80 bis 100 Euro. Der Preis, den sie wollte: 20 bis 25 Euro.

Das wirft zwei grundsätzliche Themen auf:

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Stellst du dein Licht unter den Scheffel?

Kerze

Einmal hatte ich eine Seminarteilnehmerin, die sprach so leise, dass man sie gerade so verstanden hat. Dadurch wirkte diese eigentlich recht selbstbewusste Frau völlig anders: Es war leicht, sie zu übersehen. Sie hatte das Gefühl, dass das, was sie sagt, von anderen nicht recht ernst genommen wird. Und sie fühlte sich oft von anderen überrannt.

Ein präsenteres, stärkeres Auftreten hat sie aus ihrer Warte gleichgesetzt mit „laut sein“. Das wollte sie aber auf gar keinen Fall! Wir haben festgestellt, dass ihr Maßstab nur aus Extremen bestand: So wie ich jetzt rede, ist normal/so bin ich. Alles andere ist laut und nicht erstrebenswert.

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Du verschwindest im Meer der Mitbewerber, wenn du zu sehr auf andere schielst

Wenn ich mit Kunden ihr Business auf die Beine stelle, ein ordentliches Dach oder die Website erarbeite, fange ich immer von Null an:

  • Wir nehmen nichts als fix gegeben, sondern ich rege mit spezifischen Auftakt-Fragen dazu an, mit frischem Kopf ans Business ranzugehen.
  • Wir übernehmen nicht einfach, was schon an Struktur vorhanden ist. Copy-Paste vorhandener Texte ist natürlich verboten.

Der Grund: Die meisten Selbstdarstellungen fallen zu neutral aus.

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Wasser predigen und Wein trinken?

Es gibt Selbstständige, die sich leider generell davor scheuen, zu bloggen oder in den Medien auf sich aufmerksam zu machen.

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Eigene Projekte ziehen sich oft wie Kaugummi

Formular-Symbol Bleistifte

Wir sind es gewohnt, für unsere Kunden parat zu stehen und ziehen Aufträge mit hoher Priorität durch, doch die eigenen Projekte stehen oft hintan.

  • Manchmal fehlt einfach die Zeit.
  • Oft mangelt es an Klarheit oder Entscheidungsfreude.
  • Dann gibt es da noch die zahlreichen Projekte, die einen als EinzelunternehmerIn aus ganz verschiedenen Gründen verunsichern.

Und schließlich glauben manche, dass es perfekt sein muss, bevor sie damit nach außen gehen können.

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Buzzwords aufsprengen

In den Kommentaren von Must-have – nice to have kam von Jutta und Marian zur Sprache, wie das denn mit diesen typischen Buzzwords sei, die zentral in der Branche sind. Entweder, weil sie grad im Trend liegen oder aber, weil BUZZWORD XY eben die eigene Leistung ist.

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Vorsicht: Zurückhaltung!

Oft begegnet mir bei Kunden die Sorge, dass sie besserwisserisch rüberkommen könnten: wie so ein Oberlehrer, der sagt, was man zu tun hätte. Ich bin schon darauf eingegangen, warum diese Angst unbegründet ist (und eher eine Stilfrage).

Schauen wir uns heute mal das Gegenteil ein: Zu große Zurückhaltung ist nämlich genauso problematisch!

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Das kleine Wörtchen „leider“

Vor einigen Jahren gabs Plakate, was man im Bahnhof alles nicht tun darf. Darauf standen allerlei Verbote. Unter anderem sinngemäß das hier:

Leider dürfen Sie sich nicht betrinken und anschließend bei uns im Gebäude rumhängen.

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