Schlagwort: Stilmittel

Wie es garantiert schiefgeht, im So-nicht-Blickwinkel zu schreiben

Sehr populär sind „So geht’s garantiert schief“-Artikel und -Bücher. Das kann durchaus ein erfrischendes Format sein. Wenn wir Autoren uns dabei richtig fordern, dann vervielfacht sich dadurch sogar der Lesernutzen. Leider aber gehen Texte mit diesem Blickwinkel auch ganz schnell in die Hose. Das liegt an diesen drei großen Gefahren:

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Rumkommandieren!

Viele tun sich Tipp-Texten schwer, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben. Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist. Das gilt auch für Appelle.

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Die Wiederholung als Klarmacher

Vor einem Jahr haben wir schon mal über das Stilmittel der Wiederholung gesprochen. Damals ging es um die Wiederholung als Verstärker. Eine etwas andere Art der Wiederholung ist es, in einem Text die gleiche Sache aus einem positiven und einem negativen Blickwinkel zu betrachten. Das bringt Ihren Lesern einen großen Zusatznutzen: Klarheit!

Besonders nützlich ist das bei jeder Form von Anleitung. Sie wissen ja: Übungen und Anweisungen glasklar zu beschreiben, ist gar nicht so leicht.

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Wichtigstes Gut: Die Aufmerksamkeit Ihrer Leser

Sie haben ein spannendes Thema. Die Überschrift weckt Interesse, der Leser liest … doch wie weit kommt er?

Unsere Aufgabe beim Schreiben ist es, dafür zu sorgen, dass das Lesen von der Überschrift bis zum Schluss möglichst flüssig gelingt. Immer dann, wenn das Gehirn unserer Leser über etwas stolpert, unterbrechen wir diesen Lesefluss – und behindern damit auch das Verstehen.

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5 weit verbreitete Makel bei Leitfragen

Prinzipiell ist es eine wunderbare Sache, wenn Texte nicht nur Informationen vermitteln, sondern Ihre Leser dazu anregen, zu reflektieren:

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie denke ich über Sache X?
  • Wie wirkt sich dieses und jenes auf mich aus?
  • Was ist dann?

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Polarisieren

Rap-Musik, Mario Barth, Esoterik, Rauchen, Stereotypen über Frauen und Männer … es gibt Themen, die polarisieren. Da gibt es dann meistens kein neutrales Mittelfeld, sondern gespaltene Lager. Das gilt für Geschmack, Vorlieben, Humor und unsere Werte. Natürlich gilt es auch für Sprache.

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Die Wiederholung als Verstärker

Mit einer Wiederholung betonen Sie etwas ganz besonders. Beim Sprechen machen wir das oft ganz automatisch. Wer Grey’s Anatomy schaut, kann mal auf diesen Wiederholungseffekt aufpassen: Die Drehbuchschreiber dort lieben die Wiederholung! Es vergeht keine Folge, wo nicht mindestens einmal – oft mehrmals – in einem Dialog jemand etwas zweimal sagt (hin und wieder sogar fünf oder sechsmal).

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5 x Feintuning für Aufzählungen

Aufzählungen sind eine gute Sache, weil sie Fließtext auflockern und zentrale Aussagen klar ins Blickfeld rücken. Damit erleichtern Sie die Lesefreude und auch beim schnellen Lesen bleibt mehr hängen. Fünf einfache Poliertipps für Ihre Aufzählungen:

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