Schlagwort: verstehen

Sich als AutorIn was dazudenken, was gar nicht dasteht

Kommen wir mal wieder intensiv auf unseren größten Pluspunkt zurück, der gleichzeitig ein großer Fallstrick beim Schreiben sein kann: unser Expertenkopf.

Wir wissen wahnsinnig viel. Unser Kopf steckt voller Know-how, Erfahrungen, Standpunkten und Zusammenhängen. Da wir den Kopf nicht ausschalten können, denkt der sich immer seinen Teil dazu.

Die Folge:  Über dem Kopf deiner Leser bilden sich Fragezeichen. Denn denen fehlt was, weil sie sich nur an das halten können, was dasteht.

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Auf persönliche Themen kommen: Makel + Defizite

Formular-Symbol Bleistifte

Heute gibts ein nützliches Formular für alle, die frische Inspiration für Themen brauchen – und zwar angelehnt an den Artikel über Makel und Schwächen von vor zwei Jahren.

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Das Soll

Grafik mit vier Facetten des Solls

Es gibt Wörter, die nutzen wir, ohne näher über ihre Bedeutung nachzudenken. Aus Gewohnheit. Oder weil wir eine Aussage gezielt abschwächen wollen. Zum Beispiel das kleine Wörtchen leider.

Heute richte ich deine Aufmerksamkeit auf das Soll. Je nach Kontext hat das Soll eine ganz unterschiedliche Bedeutung. Es ist wichtig, spätestens im Feintuning ein Auge darauf zu haben.

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Du/Sie, ich/wir, man – Wie sprech ich meine Leser an?

Als EinzelunternehmerInnen können wir tun, was wir wollen. Für manche ist es klar wie Kloßbrühe, wie sie das mit der Anrede halten, doch ich merke nach wie vor, dass es hier sehr viel Unsicherheit gibt:

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Buch? Selbstlernkurs? – Tipps für größere Schreibprojekte (4)

Jetzt: Ein Abriss über Bewährtes. So gehe ich auch mit meinen Kunden vor, wenn ich größere Schreibprojekte coache.

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Buch? Selbstlernkurs? – Tipps für größere Schreibprojekte (3)

Bevor ich auf die Organisation beim Schreiben zu sprechen komme, wollte ich kurz auf die typischen Fehler eingehen. Dabei habe ich gemerkt, dass es da ganz schön viel zu sagen gibt! Darum gibts dafür jetzt einen eigenen Artikel – und das, was sich bei mir für den Entstehungsprozess bewährt hat, kommt dann im vierten Teil.

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Überleitungen machen das Lesen flüssiger

Hin und wieder erwähne ich die Logik beim Schreiben: Wie wichtig es ist, dass deine Leser ungehindert von oben bis unten durchkommen, ohne dass ihr Hirn stolpert. Und wie oft es vorkommt, dass wir als Fachleute meinen, alles ist klar wie Kloßbrühe, weil wir mit unserem Expertenkopf Inhalte dazudenken, die gar nicht dastehen.

Ein wesentlicher Faktor für einen guten Lesefluss sind Überleitungen. Die fehlen allerdings oft!

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„Dazu weiß ich nichts!“

In Workshops fällt mir oft auf, dass Kunden im ersten Anlauf zu zurückhaltend denken:

  • Sie nehmen ein sicheres Thema.
  • Sie sind eher beschreibend unterwegs.
  • Sie setzen eine niedrige Latte, was der Text beim Leser bewirken soll.

Wenn ich dann sage „schau, du könntest auch“ oder nachbohre „wie ist das und das genau“, „was könntest du dem Leser da und dazu noch sagen?“ kommt oft ein „Das weiß ich nicht!“

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