Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wortwahl

Geschwindigkeit regulieren

Damit, lockerflockig zu schreiben – so, wie man spricht – tun sich viele schwer. Erst recht, wenn die Konzentration darauf liegt, sich gleichzeitig die Inhalte auszudenken. Ein weiterer Grund übrigens, warum ich darauf poche, dass meine Kunden vor dem Formulieren die Substanz zusammenzutragen. Heute richte ich das Rampenlicht mal darauf, wie du mit Formulierungen die Dynamik eines Textes beeinflussen kannst.

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Emotional packen

Ich bin eine Heulsuse. In der Bahn oder in Cafés breche ich gern mal in Tränen aus, wenn ich was Ergreifendes lese. Ich spreche nicht mal von Romanen. Einmal habe ich losgeheult, weil in einer Meldung über einen Banküberfall ein einziger Satz stand, der mich mit der ganzen Verzweiflung des Räubers überschwemmt hat. Texte, die uns emotional packen, fesseln uns nicht nur beim Lesen, sie bleiben außerdem deutlich besser hängen.

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Buzzwords aufsprengen

In den Kommentaren von Must-have – nice to have kam von Jutta und Marian zur Sprache, wie das denn mit diesen typischen Buzzwords sei, die zentral in der Branche sind. Entweder, weil sie grad im Trend liegen oder aber, weil BUZZWORD XY eben die eigene Leistung ist. Ich habe unter anderem ausführlich dort Juttas Frage beantworte, ob man denn solche typischen Buzzwords verwenden oder sie eher vermeiden sollte.

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Das stört den Lesefluss

Das Ideal ist, dass unsere Leser flüssig von oben bis ganz unten lesen. Doch als Autoren dürfen wir uns nichts vormachen: Viele kommen gar nicht, zumindest nicht ungehindert, bis zum Schluss. Die Gründe sind zahlreich, du brauchst dich nur mal durch die Lesefluss-Kategorie zu stöbern. Heute geht’s mir um die kleinen Schnitzer, die zu einem „Hä?“ führen.

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Schreib hin und wieder „auf Zeile“

Ich habe schon mal darüber gebloggt, dass es bei einigen Texten schön ist, wenn die Textmenge in etwa gleich ist. Das ist natürlich kein Muss, doch es sorgt dafür, dass Passagen ausgewogen „bedient“ werden. Bei einer Typologie zum Beispiel oder einem Selbst-Test mit Auswertung ist das besonders wichtig, weil sonst ein Ungleichgewicht entsteht: Manche Typen oder Resultate erscheinen optisch wichtiger oder unbedeutender – und damit „besser“ oder „schlechter“. Außerdem ist es enttäuschend für Leser, wenn ihr eigenes Ergebnis dürftiger ausfällt.

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